May 2010
Olafur Eliasson: Innen Stadt Aussen
Unbedingt anschauen! Noch bis zum 9. August 2010 zeigt der Martin-Gropius-Bau die erste Einzelausstellung des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson in einer Berliner Institution. Innen Stadt Außen basiert auf Eliassons enger Beziehung zu Berlin - die Stadt, in der der Künstler seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Mit Innen Stadt Außen holt er die Stadt Berlin ins Museum und sobald man nach dem Rundgang wieder draußen vor dem Martin-Gropius-Bau steht, möchte man am Liebsten gleich wieder rein - in die Stadt bzw. ins Museum.
Wie sicher sind eure Daten im Internet und wieviel sind sie wert? Aufschluß darüber gibt der Norton Online Risiko Rechner.
Der virtuelle Schwarzmarkt boomt, denn der Handel mit persönlichen Daten im Internet hat sich zu einem durchaus lukrativen Geschäft entwickelt. LOOM hat in Zusammenarbeit mit der Grayling Deutschland GmbH eine flash-basierte Facebook-Applikation entwickelt, den Norton Online Risiko Rechner. Dieser ermöglicht es, das eigene Risiko und den Wert der persönlichen Daten auf dem Schwarzmarkt zu ermitteln. Durch Abfrage verschiedener personenbezogener Kenndaten wird dem User schließlich ein relativ exakter Euro-Betrag als Marktwert ausgegeben, der dazu anregen soll, die eigenen Gewohnheiten in Sachen Sicherheit zu überdenken.
Berlin Buzzwords 2010 am 7. und 8. Juni in Berlin
Am 7. und 8. Juni wird erstmals die High-Scalability Konferenz Berlin Buzzwords 2010 im Kosmos Berlin stattfinden. Dynamische Communities, aktuelle Webtechnologien und Open-Source Software, das sind die Themen um die es bei der Berlin Buzzwords 2010 gehen wird. Die Konferenz bietet Keynotes, Vorträge und Workshops von namenhaften Experten der Branche wie z.B. Grant Ingersoll (Luzid Imagination), Pieter Hintjens (iMatix Corporation), Robert Muir (Abraxas Corporation), Ikai Lan (Google Developer Relations), Eric Evans (Apache Cassandra) und Sean Owen (Apache Mahout). Angesprochen sind Entwickler, die sich mit den Themen NoSQL-Datenbanken, skalierbare Suche und der verteilten Verarbeitung großer Datenmengen beschäftigen.
Interview mit dem graph.me-CEO René Karsten Kunkel
Vor einigen Tagen berichteten wir von dem Online-Umfragen-Feedback-Portal graph.me, welches aktuell sehr erfolgreich und in aller Munde ist. Nun sind wir auf ein aufschlussreiches t3n-Interview mit René Karsten Kunkel, einem CEO von graph.me, gestoßen, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Kunkel beantwortet Fragen zum Thema Ideenfindung, Gründung und Meilensteine von graph.me und vieles mehr.
Droht Apple nun ein Kartell-Verfahren...?
Wie US-Medien berichten, erwägen die US-Behörden ein Verfahren gegen Apple einzuleiten. Adobe wirft Apple vor, den Wettbewerb zu behindern, indem das Unternehmen für mobile Geräte wie das iPhone oder das neue iPad keine Anwendungen von Adobe wie z.B. die Flash-Software zulässt. Auch die restriktiven Vorschriften für die Entwicklung von Apps für das iPhone könnten Apple nun zum Verhängnis werden. Für viele war dies nur eine Frage der Zeit, denn die Geschäftspolitik des Konzerns ist in den vergangenen Jahren wahrlich immer restriktiver geworden und entspricht heute so gar nicht mehr dem Motto von Web 2.0 „Sharing is Caring“. Wir sind sehr gespannt, wie’s weitergeht…!
Facelift für die Google-Suche!
Google hat das Erscheinungsbild seiner Suchmaschine optisch und funktional aufgemöbelt. Verändert hat sich zunächst einmal das Google-Logo: die Farben sind etwas kräftiger als zuvor und die Schattierungen wurden entfernt. Funktionstechnisch wird eine permanente Verfeinerungs-Spalte hinzukommen, welche erweiterte Möglickeiten zur Eingrenzung der Suchergebnisse bereitstellen soll. Viele dieser Zusatzmöglichkeiten verbargen sich bisher unter dem Link „Optionen anzeigen“ und sind somit für den Hard-Core-Google-User nichts wirklich neues sondern lediglich besser sichtbar und zugänglicher als vorher. Die Social-Media-Junkies unter uns wird es freuen, daß man nun neben Blog- und Foreneinträgen auch Tweets und Facebookmeldungen durchsuchen kann. Die Standard-Ergebnisliste und die Präsentation der Anzeigen im Ergebnisfenster beiben unverändert. Die Aktualisierungen werden nun nach und nach livegeschaltet. Mal gespannt, wann es bei uns soweit ist…
Webby Award für Andreas Lutz!
Seit 1996 verleiht die International Academy of Digital Arts and Sciences den renommierten Webby Award für die besten Websites, Videos und Werbungen im Internet. In diesem Jahr gewann der Student Andreas Lutzaus aus Offenburg den begehrten Preis in der Kategorie „Student“. Seine Website www.andreaslutz.com funktioniert komplett ohne Klicken und Maus, ganz nach dem Motto: „Because clicking is so 90s!“ Wer wissen möchte, welche Arbeiten außerdem einen Award gewonnen haben, kann sich hier die vollständige Gewinnerliste ansehen. Die offizielle Preisverleihung wird am 14. Juni in New York stattfinden.
LOOM: Facebook-Relaunch!
Da Facebook leider immer noch recht unflexible ist was die Umwandlung von Profilseiten in Fanpages sowie die Änderung von Nutzernamen angeht, haben wir uns im Sinne einer konsequenten Social-Media-Strategie dazu entschlossen, nochmal bei 0 anzufangen. Die LOOM BERLIN-Fanpage wird am 16. Mai abgeschaltet. Ab SOFORT steht „the one and only“ LOOM-Fanpage für euch bereit. Ihr seid herzlich eingeladen, Fan zu werden.
Rivva: In a silent Way
Falls ihr euch auch schon mal gefragt habt, was genau denn eigentlich ein Memetracker ist, aufgepaßt: Memetracker sind Dienste, die Medien in Echtzeit beobachten und Nachrichten um einzelne Themen herum gruppieren. Dahinter stecken vollautomatische Suchmaschinen, die aktuelle Themen verfolgen und zu einer Top-News-Seite aggregieren. Für uns war Rivva der innovativste Memetracker im deutschsprachigen Raum. Leider wird sich Frank Westphal, Entwickler von Rivva, zukünftig anderen Aufgaben widmen, wie es in einem Blogbeitrag heißt und die Weiterentwicklung des Projekts liegt vorerst auf Eis. LOOM wünscht Frank viel Erfolg mit dem nächsten Projekt und bedankt sich für zwei Jahre Rivva!
Buzzword: Social Media Monitoring
Social Media hat mittlerweile eine extrem hohe Reichweite und durchdringt nahezu alle Bevölkerungsschichten. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, die in den sozialen Medien publizierten Meinungen zu ignorieren - sie müssen die Diskussion um die eigene Marke stets im Auge behalten. Social Media Monitoring, also die Identifikation, Beobachtung und Analyse von benutzergenerierten Inhalten in sozialen Netzwerken, ist das Buzzword der Stunde.
Die Club-Mate-Nicht-Abmahnung
Club-Mate hat gerade nochmal die Kurve gekriegt: Ein vom linken Betreiber blogsport.de gehostetes Blog hatte ein in Rostock geklebtes Plakat mit einem satirisch verfremdeten Club-Mate-Logo zitiert. Statt dem Mate-Becher hält der Mate-Mann dort einen Mototow-Cocktail in der Hand. Die Brauerei Loscher, welche die besonders in der IT-Szene beliebte Brause produziert, zog kurzfristig in Erwägung, rechtliche Schritte gegen das Blog einzuleiten, erkannt aber schnell die Sinnlosigkeit eines solchen Unterfangens und entschuldigte sich öffentlich auf der Club-Mate-Website. Sehr fortschrittlich im Sinne von Social Media, diese Reaktion, und sehr zur Freude von LOOM, denn wir werden jetzt gleich mal Nachschub ordern!
Startschuss für Facebook's Location Based Service!
Nach diversen Spekulationen hat Facebook nun offiziell bestätigt, daß der hauseigene ortsbasierte Dienst tatsächlich schon im kommenden Monat an den Start gehen wird. Für viele war dieser Schritt nur eine Frage der Zeit, denn von den 400 Millionen Facebook-Usern loggen sich bereits ein Viertel mit ihrem Mobiltelefon ein. Der Facebook-eigene Location Based Service wird auch vorerst nur mobil nutzbar sein und zuerst auf touch.facebook.com und m.facebook.com zur Verfügung stehen. Genaueres ist derzeit aber noch nicht bekannt. Nach einem Treffen zwischen Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Foursquare-Mitbegründer Dennis Crowley kursiert nun außerdem das Gerücht, das die beiden Unternehmen zukünftig zusammenarbeiten wollen. Wir sind gespannt…
Codingpeople: Websites für's kleine Budget
Mit dem Claim “Design trifft HTML” bringen Codingpeople ihren Service auf den Punkt: eine fertig designte Website wird bei Codingpeople mittels eines Webformulars hochgeladen und binnen kurzer Zeit von Menschenhand in XHTML umgesetzt. Kosten werden schon beim Ausfüllen des Formulars sichtbar. Dabei ist klar, je aufwändiger, desto preisintensiver. Laut Meinungsportal auf www.codingpeople.com sind Kunden bisher sehr zufrieden gewesen. Bei LOOM poppt dennoch die Frage auf, ob auch nach der Onlinestellung der Support der Website gewährleistet ist? Nun denn…sollten Probleme auftauchen, kann man sich gerne an LOOM wenden ;-)
DIASPORA: Ernstzunehmende Konkurrenz für Facebook!
In den letzten Wochen und Monaten häuften sich die Facebook-kritischen Artikel und Kommentare, wo immer man nur hinsah. Und während Facebook das Vertrauen seiner User langsam aber sicher verliert ist die Konkurrenz nur einen Mausklick entfernt. diaspora nennt sich das von vier New Yorker IT-Studenten entwickelte, vielversprechende Projekt, welches einen ganz anderen Ansatz verfolgt, als der gerade in puncto Datenschutz so unzulängliche Vorgänger. Der Code von diaspora soll offen sein, damit Entwickler kontinuierlich daran arbeiten und diesen optimieren können. Die Daten der Mitglieder sollen nicht auf Servern gespeichert werden, sondern auf dem eigenen Rechner liegen und nur verschlüsselt übertragen werden. Um sich nun drei Monate intensiv mit der finalen Entwicklung des Projekts befassen zu können, hat das diaspora-Team über Kickstarter um Spenden gebeten. Bereits nach zwölf Tagen war ihr gestecktes Ziel von 10.000 Dollar erreicht. Ein tolles Projekt, welches schon im September diesen Jahres an den Start gehen will. Wir von LOOM drücken die Daumen und werden die weitere Entwicklung mit Spannung verfolgen.
Google startet Werbekampagne in Deutschland!
„Das Leben ist eine Suche“ lautet das Motto der Werbespots, die ab sofort in Berliner Kinosälen zu sehen sind. Die Spots visualisieren verschiedene Lebenssituationen, in denen sich User befinden könnten. Google‘s Suchmaschine liefert im entscheidenden Moment die zielführende Information und sorgt so für das Happy End. Nach dem gleichen Prinzip funktionierte auch der Clip Parisian Love, welcher Anfang 2010 während der Übertragung des Super Bowls im US-Fernsehen gezeigt wurde. Einen der drei neuen Filmchen seht ihr hier, die anderen sind auf Google‘s YouTube-Channel zu sehen…
Startschuß für Google TV!
Das im März diesem Jahres angekündigte TV-Kooperations-Projekt zwischen Google, Intel und Sony soll sage und schreibe noch in dieser Woche an den Start gehen! Die ersten Sony-Fernseher mit integriertem Android-Betriebssystem sollen morgen auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco vorgestellt werden. Die Konvergenz von Telekommunikation, Internet und Unterhaltungsmedien wird die parallele Nutzung von Web und TV ermöglichen. Nicht auszudenken, welche Möglickeiten sich hieraus ergeben: Google könnte beispielsweise eine TV-Suchmaschine entwickeln und analog zur Websuche dem User aufgrund vorausgegangener Suchanfragen Programme nach bestimmten Vorlieben empfehlen. Und für das Fernsehen ist dieses Projekt vielleicht die letzte Chance, denn mal ehrlich, außer zum Einschlafen taugt doch ganz besonders das deutsche Fernsehprogramm heute wirklich zu nichts anderem mehr.
Reclaim Privacy sorgt endlich für mehr Privatsphäre bei Facebook!
Facebook machte in den letzten Wochen wegen des freizügigen Umgangs mit den Daten seiner Mitglieder immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Da vom Betreiber selbst kaum mehr als leere Versprechnungen zur Lösung des Problems vorgebracht wurden, sahen nicht wenige User den einzigen Ausweg in der Löschung ihres Profils. Ein nützliches kleines Tools will den Facebook-Usern nun zu mehr Privatsphäre verhelfen: Reclaim Privacy ist ein kostenloses Javascript Bookmarklet zum Einbinden in den Browser. Einmal in die Lesezeichenleiste von Firefox, Safari oder Chrome installiert, loggt man sich einfach bei Facebook ein und klickt es an. Das Tool scannt die Privatsphäre des Facebook-Profils, gibt anschließend eine Bewertung aus und stellt sogar den passenden Link zum Verändern der entsprechenden Einstellungen zur Verfügung. Reclaim Privacy selbst speichert oder liest keinerlei Daten aus und ist in Open-Source Code programmiert.
WordCamp 2010 am 3. Juli in Berlin
Am 3. Juli 2010 wird im Kreuzberger betahaus endlich wieder ein WordCamp stattfinden. Die Verschmelzung der titelgebenden Begriffe WordPress und BarCamp impliziert bereits den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung: es geht um das Web im Allgemeinen und um die Blogging-Software WordPress im Besonderen. Ziel ist das Entwickeln und Diskutieren neuer Ideen von Experten und Laien aus aller Welt; Ablauf und Inhalte werden nach alter BarCamp-Tradition von den Teilnehmern selbst bestimmt. Anmelden solltet ihr euch so bald wie möglich, da die Teilnehmerzahl auf 200 Plätze begrenzt ist. Mit der Anmeldung wird eine Schutzgebühr in Höhe von 10,-€ erhoben, die vollständig an eine gemeinnützige Organisation gespendet wird.
UXcamp EUROPE 2010 am 29. und 30. Mai in Berlin
Vom 29. bis 30. Mai findet das UXcamp Europe 2010 in Berlin statt. Nachdem dem Erfolg des UXcamp im vergangenen Jahr haben die Organisatoren entschieden, die Veranstaltung auf europäische Ebene zu erweitern. Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltungen stehen die Themenkomplexe Information Architecture, Interaction Design, Usability Engineering, Visual Design und Prototype Engineering. Darüber hinaus können weitere Aspekte aus dem Bereich User Experience eingebracht werden. Das UXcamp ist Teil der 3. Berlin Web Week, welche die inhaltliche Klammer für zahlreiche weborientierte Veranstaltungen rund um die Konferenz webinale 2010 darstellt. Die Teilnahme am UXcamp Europe 2010 ist kostenlos, allerdings müssen sich Teilnehmer vorab auf der Homepage registrieren!
Google I/O 2010: Keynote Day 1
Unter dem Stichwort „Innovation in the Open“ startete gestern in San Francisco die alljährlich Entwicklerkonferenz Google I/O. Um 9 Uhr Ortszeit wurde die erste der beiden Keynotes live via YouTube übertragen und alles drehte sich um die beeindruckenden Möglichkeiten von HTML5. Google und andere Unternehmen wie Adobe, Mozilla und Opera zeigten Previews und machten wichtige Ankündigungen zur Weiterentwicklung ihrer Produkte. Google gab u.a. bekannt, dass der Code für Google Wave ab sofort offen ist. Unbedingt anschauen, denn eine Zusammenfassung der vorgestellten Innovationen würde schlicht und einfach den Rahmen unseres Blogs sprengen. Nur soviel: „Open Standards lead to Innovation“ war das einstimmige Fazit der Konferenz. Heute um 17 Uhr CET folgt die zweite Session und dann wird’s mit Sicherheit richtig spannend!
Google I/O 2010: Keynote Day 2
Gestern Abend enthüllte Vic Gundotra wie erwartet die eigentlichen Highlights der Google I/O 2010: die neueste Version von Android und Google TV. Mit Android hat Google sozusagen den Gegenentwurf zu Apples iPhone entwickelt, denn im Gegensatz zum geschlossenen Ökosystem von Apple sieht Google Android als offene Alternative, die Usern und Entwicklern alle Freiheiten läßt. Und nach dem Motto „TV meets Web. Web meets TV“ soll mit Google TV endlich verwirklicht werden, was bereits seit vielen Jahren erfolglos versucht wird, nämlich TV und Web auf sinnvolle Art und Weise miteinander zu verbinden. Tatsächlich schon im Herbst diesen Jahres soll Google TV in den USA an den Start gehen. Und hat man erlebt, wie siegessicher sich die CEOs von Google, Intel, Sony, Logitech, DISH Network, Best Buy und Abobe am Ende der Keynote auf der Bühne präsentierten, glaubt man an das Projekt!
Google vs. Apple
Die Google I/O wartete gleich mit mehrere Produktvorstellungen auf, die durchaus als Angriff gegen Apple gesehen werden könnten. Im direkten Vergleich demonstrierte Google wie ein Android-Handy ein iPad in Sachen Browser-Geschwindigkeit abhängte. Die Android-Version 2.2 (Froyo) hat in der Tat ein beeindruckende Performance und bringt eine Reihe neuer Features mit sich. „Wenn Du an Offenheit und an Wahlfreiheit glaubst, dann sei herzlich Willkommen bei Android“, erklärte ein siegessicherer Vic Gundotra, der seine Spitzen gegen Apple genüsslich abfeurte. Außerdem warnte Googles Vice President of Engineering ausdrücklich vor einer Zukunft, in der „ein Mensch, eine Firma, ein Gerät, ein Betreiber die einzige Wahl“ ist - sicher eine Anspielung auf den legendären Macintosh-Spot von 1984. Wie sich die Zeiten ändern…
Richard Stallman: Wie „offen“ ist Google wirklich?
Nachdem wir beschwingt von all den auf der Google I/O 2010 vorgestellten Innovationen ins Wochenende starten konnten, heißt es jetzt „zurück zu Realität.“ Verglichen mit Apple macht Google lobenswerte Arbeit. Dennoch hat der Konzern Zugang zu und in gewisser Weise auch Kontrolle über die unglaublich großen Datenmengen seiner Nutzer. Doch zieht man in betracht, wie sehr uns Google mit diversen Services das tägliche Leben erleichtert, bleibt uns wohl wenig anderes übrig, als darauf zu vertrauen, daß der Konzern auch weiterhin seiner Devise „Don‘t be evil“ treubleiben wird. Trotz dem Commitment zur Offenheit wird Google sich nur in einzelnen Bereichen öffen - und dieses sicherlich AUCH deshalb, weil diese Strategie langfristig profitabel ist. Schließlich hat uns Vic Gundotra auf der I/O nicht versprochen, demnächst den Algorithmus für die Google-Suche auf den Tisch zu legen. Wie „offen“ ist Google wirklich, diese Frage stellte Mashable dem Free Software Foundation- und GNU-Gründer Richard Stallman. Schaut euch das das kurze Video bei Mashable an und sagt uns, wie ihr darüber denkt…
Wer sind die einflußreichsten Zwitscherer der Twitter-Galaxy?
Seit die Twitter-Gründer am 26. März 2006 den ersten Tweet zwitscherten, wächst die sog. Twittersphäre ständig an. Welche Ausmaße diese bereits heute annimmt und wer welchen Einfluß im Gesamtgefüge hat, das haben die Information Architects mit einer Infografik wunderschön visualisiert. Auf den ersten Blick mutet die Grafik etwas chaotisch an, bei genauerem Hinsehen gibt sie aber einen guten Überblick über die Struktur der Twitter-Nutzerschaft. Im Zentrum der „Galaxis“ stehen die Gründer des Microblogging-Dienstes, weiter außen sind die frühen und langjährigen Twitternutzer plaziert und noch weiter entfernt von der Mitte sind schließlich die einflußreichsten Twitter-User nach Kategorien sortiert angeordnet. Außerdem wird ausgewiesen, wann der erste Tweet eines jeden Users abgegeben wurde - im Falle von Lady Gaga war das beispielsweise am 27.03.2008. Unser Titelbild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Twitter-Galaxy, die gesamte Grafik könnt ihr euch unter dem unten angezeigt Link als .pdf herunterladen. Außerdem kann die Twitter-Galaxy auch als A0-Poster zum Preis von 99,- Dollar bei den Information Architects bestellt werden.
Semantic Web: die nächste Generation des WWW
Um der Daten- und Informationsflut im Internet Herr zu werden und zügig relevante Daten und Informationen zu finden, zu filtern und verarbeiten zu können, soll das semantische Web (auch Web 3.0 genannt) das bestehende WWW erweitern. Wozu das Web 2.0 nicht in der Lage ist, und zwar gezielte Informationsketten aus verschiedenen Datenquellen und Websites zu extrahieren, ergänzt das Web 3.0 seinen Vorgänger und interpretiert die Bedeutung von Sätzen, um daraus für den Nutzer die jeweils brauchbaren Informationen zu ziehen. Mit anderen Worten: das semantische Web macht Informationen auch für Maschinen (wie Robots und Crawler) lesbar, die uns Menschen lästige Arbeit abnehmen.
Details zum semantischen Internet liefert der Video-Beitrag von Kate Ray. Katy hat an der NYU Journalismus und Psychologie studiert und arbeitet derzeit bei kommons.com.
TEDGlobal 2010 vom 12. bis 16. Juli in Oxford
Vom 12. bis 16. Juli findet in Oxford die TEDGlobal 2010 statt. Unter dem Stichwort „ideas worth spreading“ wird sich die Konferenz neuen Ideen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, Technologien, sozialen oder politischen Denkweisen, künstlerischen Perspektiven sowie der Veränderung unseres Selbstverständnisses widmen. TED steht für „Technology“, „Entertainment“ und „Design“. Die Konferenz wurde 1984 mit dem Ziel gegründet, Menschen aus diesen drei Kontexten zusammen zu bringen und Innovation zu fördern. Seit 1990 findet sie alljährlich mit mehreren Veranstaltungen und auf verschiedenen Kontinenten statt und zählt zu den wichtigsten Konferenzen überhaupt! Die TEDGlobal 2011 ist bereits heute ausverkauft, allerdings hätten wohl auch nur die wenigsten von uns den horrenden Eintrittspreis berappen können. Für 500,- Dollar könnt ihr für die TEDGlobal 2010 aber immerhin noch die Associate Webcast-Only Membership erwerben und euch und zehn weiteren Freunde oder Kollegen einen Platz in der virtuellen ersten Reihe sichern!
Das Google Analytics Deaktivierungs-Add-On für Browser ist da!
Das bereits im März angekündigte Deaktivierungs-Add-On für Browser von Google Analytics steht seit heute zum Download bereit. Das Add-On gibt den Besuchern von Internetseiten nun die Möglichkeit, zu entscheiden, welche Informationen von den besuchten Seiten zur Nutzerdatenauswertung mit Google Analytics gespeichert werden dürfen. Bisher war dir Datenerfassung für den User nicht erkennbar. In jedem Fall ist es der richtige Schritt, die User von der Verwendung von Google Analytics in Kenntnis zu setzen und ihnen die Wahl zu lassen, ob und in welchem Umfang sie ihre Daten zur Verfügung stellen wollen. Das Add-On durchläuft momentan noch die Beta-Phase und steht derzeit für IE, Firefox und Chrome bereit. Zum Download geht es hier.
Die neuen Facebook Privacy Settings sind da!
Facebook war in den vergangenen Wochen in puncto Datenschutz massiv unter Beschuß geraten. Selbst in den USA, wo dieses Thema traditionell keine ganz so wichtige Rolle spielt, wie in Europa, hagelte es Kritik von allen Seiten. Nun hat Facebook endlich reagiert! Durch die deutlich vereinfachten „Privacy Settings“ werden Facebook-User künftig mehr Kontrolle darüber haben, wer ihre Daten sehen kann und wer nicht. Ein Facebook-Profil wird standardmäßig nur noch den Usernamen, sein Profilbild, sein Geschlecht und seine Netzwerke enthalten. Darüber hinaus steht es allen Nutzern frei, weitere Informationen für Freunde, Freunde von Freunden oder für alle zu veröffentlichen. Die vorgenommenen Privatsphäre-Einstellungen werden dann auf den gesamten Inhalt angewendet – auch auf ältere, bereits veröffentlichte Einträge. Ein weiterer wichtiger Punkt: alle externen Anwendungen können mit einem Klick deaktiviert werden. „Wir nehmen die Privatsphäre unserer Nutzer sehr ernst“, sagt Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf einer Pressekonferenz: „Wir haben verstanden, daß die Einstellungen zu kompliziert geworden sind und daß die Nutzer Schwierigkeiten damit hatten.“ Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung…
Location Based Services - all Hype?
Chris Treadway, Gründer und CEO des Werbe-Portals Lasso, hat für Mashable einen sehr interessanten Artikel über die Zukunft von Location Based Services geschrieben. Er erinnert an einige nicht zu vernachlässigende Aspekte im Zusammenhang mit LBS, wie z.B. die Tatsache, daß die relativ hohen Nutzerzahlen solcher Dienste letztendlich eben wirklich auf die lokale Ebene heruntergebrochen werden müssen. Ob diese Zahlen dann für die lokalen Marktteilnehmer wirklich noch relevant sind, ist nur eine von vielen Fragen. Leider stellt die LBS-Industrie aber derzeit noch zu wenig valide Daten zur Verfügung, um sie zu beantworten. Ohne Frage werden viele Unternehmen den Hype um die Location Based Services mitmachen. Die wahre Herausforderung wird aber, laut Treadway, in der wirklich gewinnbringenden Nutzung von LBS liegen. Es sei noch kein nennenswerter Erfolg für eine Marke, ein Projekt mit einem LBS-Provider zu starten. Eine anzuerkennende Leistung wäre es hingegen, durch diese Kooperation Umsatz und nicht nur PR zu generieren. Den kritischen und lesenswerten Artikel von Chris Treadway findet ihr bei Mashable.
Facebook Privacy: „Der Krieg ist noch nicht vorbei!“
Mashable Gründer und CEO Pete Cashmore und Kevin Bankston von der Electronic Frontier Foundation diskutieren in diesem super interessanten Video-Beitrag warum der Krieg um die Privatsphäre auf Facebook noch längst nicht gewonnen ist. Auch wenn die Vereinfachung der „Privacy Settings“ ohne Frage ein Schritt in die richtige Richtung war, verweisen Cashmore und Bankston auf diverse weitere Punkte, an denen seitens Facebook dringend nachgebessert werden sollte. So ist z.B. das „Instant Personalisation Feature“ immer noch als Opt-out statt als Opt-in angelegt. Bankston verweist außerdem auf eine Problematik, die in der Fachsprache als „App-Gap“ bezeichnet wird: Ohne daß man einer Facebook-Applikation oder einer mit Facebook verbundene Webseite den Zugriff auf das eigene Profil erlaubt hat, können diese allein dadurch, daß die eigenen Freunde die App nutzen, auch auf die eigenen Daten zugreifen. Cashmores Fazit, auch nach der Facebook-Privacy-Reform: If you don't want it to be shared, don't put it online! Unbedingt anschauen, ab Minute 4:30 wird's richtig interessant!
DMY International Design Festival vom 9. bis 13. Juni in Berlin
Das DMY International Design Festival Berlin ist eine internationale Plattform für zeitgenössisches Produktdesign. Jährlich stellen hier renommierte und junge Designer neue Produkte, Prototypen und experimentelle Konzepte vor. Die Austellung wird begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Symposien, Designer-Talks und Workshops. In den Hangarn des Flughafen Tempelhof präsentiert das DMY 2010 experimentelle, inspirative Objekte von über 400 internationalen Designern. Die zentrale Ausstellung wird ergänzt durch über 40 Satelliten-Ausstellungen in Designinstitutionen, Galerien, Museen und offenen Ateliers, die sich durch das gesamte Stadtgebiet ziehen: vom Werkbund/Museum der Dinge über die Galerie König, „Some french designers“ im HBC bis hin zu Tom Prices Version der Eames Klassiker bei Peter Harvey.
Facebook-CEO Mark Zuckerberg spendet für diaspora*
Facebook-CEO Mark Zuckerberg überrascht immer wieder! Gerade hat er dem Facebook-Konkurrenten diaspora* mit einer Spende unter die Arme gegriffen. In einem Interview mit dem Wired Magazine verriet er seine Motive: „Ich denke, es ist eine coole Idee“. Mit seinem damaligen Projekt „Wirehog“ beschäftigte sich Zuckerberg bereits selbst mit der Idee einer dezentralen Plattform, mußte sein Vorhaben dann aber aufgrund mangelnder Infrastruktur wieder einstellen. Im Anschluß daran entstand Facebook. Doch nicht nur die Idee von diaspora* begeistert Zuckerberg, auch die vier New Yorker IT-Studenten haben seine Sympathie gewonnen: „Ich erkenne mich ein klein wenig in ihnen wieder.“ In welcher Höhe Zuckerberg das Projekt unterstützt hat, ist nicht bekannt. Aktuell hat diaspora* schon knapp 200.000 Dollar Spenden gesammelt und sollte somit bald in der Lage sein, in die Entwicklung zu gehen. Der Start des Projekts ist für September 2010 vorgesehen.































