September 2010
Wie „sozial“ ist Apples Ping wirklich...?
Mit Update Nr. 10 hat Apple iTunes nun um eine soziale Komponente erweitert: das integrierte Social Network Ping ermöglicht es iTunes-Usern sich gegenseitig zu folgen und einander Musiktitel zu empfehlen. Der Empfänger kann in die Musikvorschläge seiner Freunde reinhören und diese dann direkt im iTunes Store kaufen. Neben den herkömmlichen Verfahren zur Generierung von Produktempfehlungen (Protokollieren von Hörgewohnheiten, Abgleichen von Geschmäckern und Vorlieben der User) sollen diese nun auch aus dem eigenen Freundeskreis kommen und somit noch präziser werden. Dies scheint aber auch schon der einzige soziale Aspekt an der Sache zu sein, denn Ping erlaubt seinen Usern außer Produktempfehlungen fast gar nichts. User können keine Nachrichten an Freunde versenden, sondern einzig und allein Produkte empfehlen. Einkäufe können zwar innerhalb des Freundeskreises kommentiert werden, es ist aber nicht möglich, Links zu setzen und so zum Beispiel auf ein tolles Video bei YouTube zu verweisen. Und wer sich bei Ping anmeldet, erhält zu aller erst die folgende Mitteilung: Wenn Sie nicht wollen, daß Informationen über Sie von anderen eingesehen werden können, sollten Sie Ping nicht aktivieren. Unser Fazit: Mit Social Media hat das nichts zu tun! Ping ist kein soziales Netzwerk für iTunes-User sondern vielmehr ein Marktforschungs-Tool für Apple.
Google Doodle of the Day
Wer heute die Startseite der Suchmaschine Google aufruft, wird von einem animierten Logo begrüßt, bestehend aus lauter kleine Punkten in Google-Farben, welche bei „mouse-over“ scheinbar unkoordiniert über den Bildschirm hüpfen schließlich den altbekannten Schriftzug ergeben. Laut Google soll das Doodle große Neuigkeiten ankündigen, genaueres soll jedoch erst in ein paar Tagen bekannt gegeben werden. Bis dahin darf munter spekuliert werden. Denkbar wäre eine Anspielung auf ein neues Social Network (die Verbindung vieler unterschiedlicher Punkte zu einem großen Ganzen), denn gerade in den letzten Tagen häuften sich die Gerüchte, daß Google nach Orkut einen zweiten Anlauf in diese Richtung wagen wird. Wir sind gespannt!
Facebook testet neues „Subscribe to“-Feature!
Laut AllFacebook testet das Social Network No. 1 gerade ein neues „Subscribe to“-Feature, welches es Facebook-Usern ermöglichen soll, Inhalte von bestimmten Usern nach dem Twitter-Prinzip zu abonnieren. In der Praxis bedeutet das, daß man eine Benachrichtigung erhält, sobald das Objekt der Begierde seinen Status verändert, ein Foto postet oder einen Kommentar abgibt, weshalb Mashable das neue Feature treffenderweise bereits als „Stalker Button“ bezeichnete. Und welchen Mehrwert dieser Facebook-Usern bietet soll, welche ja sowieso sämtliche Aktionen ihrer Freunde auf der eigenen Wall verfolgen können, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise ist das „Subscribe to“-Feature eher für Facebook-Pages relevant, die auf diese Weise sicher gehen können, daß ihre Marketing-Botschaften auch bei der Zielgruppe ankommen. Das „Subscribe to“-Feature wird derzeit mit einer kleinen Gruppe von Facebook-Usern getestet und, wie wir Facebook kennen, sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen…
Google Instant: Schneller, als du tippen kannst!
Auf dem Search-Event in San Francisco hat Google Ende letzter Woche das Geheimnis um die beiden interaktiven Google-Doodles gelüftet. Marissa Mayer, Vice President of Search Products & User Experience stellte die Echtzeit-Suche Google Instant, welche die Google-Suche um einiges schneller, dynamischer und intelligenter machen soll. Google Instant sucht bereits, bevor man mit dem Eintippen der Suchanfrage fertig ist. Die Realtime Search nimmt die schon eingegebenen Zeichen, sagt die wahrscheinlichste Fortsetzung voraus, liefert für diese Prognose dann in Echtzeit Ergebnisse und spart Google-Usern somit durchschnittliche 2 bis 5 Sekunden pro Suche. In Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wird Google Instant angemeldeten Nutzern, die über Instant-fähige Browser verfügen, bereits in Kürze zur Verfügung stehen.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale von Google Instant findet ihr im Google Produkt-Kompass.
Oktober-Treffen der Drupal User Group Berlin
Wir freuen uns sehr, das monatliche Treffen der Drupal User Group Berlin bereits zum dritten Mal im LOOM-Office in Berlin Charlottenburg ausrichten zu dürfen. Aktuell feststehende Themen sind Drupal Coworking Treffen - von der Idee zum Termin und natürlich die Flashtalks. Offene, noch zu bearbeitende Themen findet ihr in der Themensammlung der DUB. Und über weitere Ideen und Anregungen freuen wir uns wie immer ebenso sehr, wie über euer zahlreiches Erscheinen!
Time & place: 7. Oktober 2010, 19:30 Uhr, bei LOOM, Goethestr. 2-3 (Aufgang B, 4. Etage), 10623 Berlin
SCOOPCAMP 2010 & HACKATHON vom 29. bis 30. September in Hamburg
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr findet am 29. September 2010 wieder das von Hamburg@work und der dpa veranstaltete SCOOPCAMP statt. Journalisten, Blogger, Medienmacher und IT-Vordenker werden sich in Vorträgen und offenen Workshops mit den derzeit spannendsten Themen der Branche auseinandersetzen. Das Programm ist vielversprechend: Schwerpunkte sind Open Data, Hyperlokalität und eine erste Bilanz von iPad & Co. Und im Anschluss an das SCOOPCAMP findet auch in diesem Jahr wieder der SCOOPCAMP HACKATHON statt. In offenen Teams aus Entwicklern, Journalisten und Konzeptoren geht es hier ans Eingemachte – die am Vortag entwickelten Ideen nehmen in Form von echten Codes und Tools Gestalt an. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Plätze begrenzt. Also schnellstens anmelden und mit hacken!
Oktoberfest-App: Die iPhone-App fürs Oktoberfest 2010!
Auch das 177. Münchner Oktoberfest bietet jetzt eine App fürs iPhone an, welche den Wiesnbesuch gleich viel komfortabler machen soll! Wie genau sieht es in diesem Moment auf der Wiesn aus? Hat das Hacker-Zelt noch geöffnet? Wie voll wird es am Samstag? Und wie betrunken bin ich eigentlich nach zwei Maß? Die neue Oktoberfest-App gibt Antwort auf all diese Fragen. Ein Lageplan der Zelte verschafft dem User nicht nur Orientierung, sondern verrät ihm gleichzeitig welches Zelt noch geöffnet hat und welches bereits wegen Überfüllung geschlossen wurde. Geniale Features sind natürlich der Bier-Counter sowie der Promille-Check: Dieser teilt Facebook-Freunden mit, wie viele Maß ihr bereits getrunken habt! Die App berechnet euch passend zu Gewicht und Körpergröße den Promillegehalt und prognostiziert sogar, wann ihr in etwa wieder nüchtern sein werdet. Also wenn des nix is…!
Die Oktoberfest-App fürs iPhone ist als Download im Apple-Store erhältlich.
„O' zapft is!“ Ein Google Doodle zum Oktoberfest 2010
Google ehrt das heute beginnende 177. Münchner Oktoberfest mit einem Doodle. Das bekannteste und beliebteste Volksfest der Welt wird heute wie immer von Münchens Oberbürgermeister mit den Worten O’ zapft is eröffnet. Gefeiert wird vom 18. September, 12.00 Uhr bis zum 4. Oktober, 23.30 Uhr - traditionell wahlweise in Dirndl oder Lederhosen!
Alle Infos rund ums Oktoberfest findet ihr unter Oktoberfest.de und sogar eine Facebook-Gruppe ist dieses Jahr am Start!
Social Media Preis 2010
twittwoch e.V. hat einen neuen Preis ausgerufen: Der Social Media Preis 2010 soll diejenigen kleinen Projekte belohnen, die „mit viel Witz und Engagement, aber ohne großes Budget dennoch Großes leisten.“ Die Preise sind insgesamt mit 4.500 € dotiert und werden in fünf Kategorien vergeben: Gute Sache, Kunst, Gesellschaft, Medien und Wirtschaft. Die Kategorien Medien und Wirtschaft sind undotiert, so dass pro Kategorie 1.500 € an Preisgeld vergeben wird, 1.000 € für den Erstplatzierten, 500 € für den Zweitplatzierten. Und ein Social Media Preis wäre kein Social Media Preis, würde er von einer Jury und nicht von der Community selbst vergeben werden. Der Social Media Preis 2010 ist ein Publikumspreis, bei dem jeder mitvoten und jeder spannende Projekte vorschlagen kann. Ein Projekt muss deutschsprachig sein und sollte nicht von einer großen Agentur oder Marke stammen. Vorgeschlagene Projekte müssen dann 250 virtuelle Unterschriften in Form von Facebook-„Likes“ erhalten, um in die Endausscheidung zu kommen. Jedes Projekt, das es in die 2. Phase, die Endausscheidung, geschafft hat, hat die Chance auf Platz 1 in seiner Kategorie. Noch können Projekte zur Teilnahme vorgeschlagen werden. Um dies zu tun, nutzt man entweder die Kommentarfunktion bei twittwoch e.V., twittert an @codeispoetry oder schreibt direkt an thomas.pfeiffer@webevangelisten.de.
Soon to come: The Facebook-Phone
Laut TechCrunch ist davon auszugehen, daß Facebook momentan an einem eigenen Mobiltelefon arbeitet. Michael Arrington schreibt in seinem Artikel, daß derzeit zwei „Rockstar Developer“, nämlich Joe Hewitt und Matthew Papakipos in das Projekt involviert sind. Hewitt entwickelte zuvor iPhone-Apps für Facebook und Papakipos arbeitet bis Juni diesen Jahres am Chrome OS-Projekt bis er Google schließlich verließ und zu Facebook wechselte. Das Duo hat also zugegebenermaßen die besten Voraussetzungen, um die Software für ein Facebook-Phone zu entwickeln. Wie das Telefon aussehen und wann es auf den Markt kommen wird, ist bislang nicht bekannt. Da es für Facebook aber wichtig sein wird, die Massen zu erreichen, ist zu erwarten, daß es im Vergleich zum iPhone deutlich günstiger daherkommen wird.
Google Chrome to Phone
Mit einer neuen Chrome-Erweiterung lassen sich Daten, Links und Telefonnummern jetzt im Handumdrehen vom Desktop-PC aufs Mobiltelefon übertragen! Google Chrome to Phone fügt eurem Google Browser einen Button hinzu, mit dem ihr eine gerade aufgerufene Webseite, einen Link, ein YouTube-Video oder eine Telefonnummer auf euer Android-Handy übertragen könnt - vorausgesetzt, daß auf dem Gerät Android 2.2 läuft. Chrome to Phone funktioniert genialerweise auch mit Google Maps: Wenn man eine Adresse in Maps gefunden hat, klickt man einfach den Chrome to Phone -Button im Browser und schon wird die Informationen an die Google Maps-Anwendung auf eurem Telefon geschickt. Um Chrome to Phone nutzen zu können, installiert einfach die Erweiterung im Browser und die entsprechende Android-App auf dem Handy - und schon könnt ihr loslegen.
YouTube Play - Die Shortlist steht fest!
Wohl kein anderes Medium hat die Grenzen der Kreativität im Bereich Video so konsequent neu definiert wie YouTube. YouTube Play ist ein Projekt von YouTube in Kooperation mit dem Guggenheim Museum, dessen Ziel es ist, die kreativsten Videos aus aller Welt zu finden und zu präsentieren. Am 31. Juli war Einsendeschluß und mehr als 23.000 Videos wurden bei YouTube Play eingereicht. Die Jury hat nun 125 davon für die Shortlist ausgewählt und aus dieser werden dann Mitte Oktober die 20 Gewinner hervorgehen. Am 21. Oktober werden die 20 Videoarbeiten zeitgleich im Guggenheim in New York, Bilbao, Venedig und Berlin gezeigt und wer sich den Shortlist-Trailer ansieht, dem wird klar, daß das eine richtig spannende Sache werden wird!
JUMO - Connecting people who want to change the world!
Chris Hughes, Mitbegründer von Facebook und Organisator von My.BarackObama.com stellte auf dem Social Good Summit 2010 sein neuestes, wirklich vielversprechendes Projekt JUMO vor. JUMO heißt in der Sprach der in Afrika lebenden Yoruba so viel wie „an einem Strang ziehen“ und genau das ist das Ziel der Plattform: Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser zu machen. JUMO soll es Menschen, die sich sozial engagieren wollen erleichtern, die passende Organisation zu finden, mit dieser in Kontakt zu treten und sie im Idealfall dann auch aktiv zu unterstützen. Jeder kann so die Organisation oder das Projekte finden, welches ihm persönlich wichtig und sinnvoll erscheinen. Noch besteht die Plattform nur aus wenigen Seiten doch schon im Herbst soll die Beta-Version and den Start gehen und bis dahin könnt ihr JUMO unterstützen, indem ihr der JUMO-Fanpage auf Facebook beitretet.
STOP FGM NOW! ist nominiert für den Social Media Preis 2010!
LOOM freut sich außerordentlich, daß die von der Berliner Agentur Heymann Brandt De Gelmini initiierte und von uns in Sachen Web 2.0 unterstützte Kampagne zum Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung STOP FGM NOW! für den von Twittwoch e.V. ausgelobten Social Media Preis 2010 in der Kategorie Gute Sache nominiert wurde. Jetzt gilt es erst einmal, in die nächste Runde zu kommen. Dazu braucht STOP FGM NOW! mindestens 250 Stimmen in Form von Facebook-Likes, die ihr direkt auf der Page zur Projektbeschreibung abgeben könnt. Bei mehr als 6.000 Fans auf Facebook sollte das kein Problem sein - los geht‘s!
Um für STOP FGM NOW! zu voten, klickt bitte hier!
Social Media Preis 2010: STOP FGM NOW! ist in der 2. Runde!
Und hier kommt gleich die nächste Erfolgsmeldung: Nach der Nomminierung für den Social Media Preis 2010 hat es die STOP FGM NOW!-Kampagne in nur 2 Tagen geschafft, die 250 Stimmen in Form von Facebook-Likes zu bekommen, die für das Weiterkommen in die 2. Runde nötig sind. Mittlerweile sind es bereits 450 Stimmen! In der 2. Runde darf noch einmal die Community über die Nomminierten abstimmen, diesmal aber ohne Facebook oder Twitter, sondern per E-Mail-Authentifizierung. Diese Phase dauert dann vom 18. bis 27. Oktober. Die Preisverleihung findet am 10. November 2010 in Hannover statt. Wir danken allen für ihr Engagement und drücken STOP FGM NOW! natürlich weiterhin die Daumen.
Happy Birthday, Google!
Wer heute Googles Startseite aufruft, sieht dort das aktuelle Doodle, diesmal in Form einer Geburtstagstorte Das Doodle ist eine Arbeit des US-amerikanischen Pop-Art-Künstler Wayne Thiebaud und der feierliche Anlass für die Torte ist Googles 12. Geburtstag. Heute vor 12 Jahren haben die beiden Studenten Larry Page und Sergey Brin die erfolgreichste Suchmaschine der Welt gegründet, mit einem Startkapital von 810.000 Euro. Über das genaue Geburtsdatum Googles ist man sich übrigens nicht ganz einig - auch der 7. September wird oft kolportiert. Fest steht, dass die Suchmaschine im September 1998 als Nachfolger von BackRub an den Start ging. Happy Birthday, Google!
10 nützliche Tipps wie man seine Facebook-Freunde schnell wieder los wird:
Social Media Consultant Thomas Hutter hat sich die Mühe gemacht, 10 nützliche und sehr effektive Tipps zusammenzustellen, mit denen man seine Facebook-Freunde ganz schnell wieder los wird. Einfach mal eine Woche konsequent die Liste von Punkt 1 bis 10 durcharbeiten und schauen, was passiert… „Defriending“ ist Trend!




















