Art & Design
Ein Google Doodle zum 135. Geburtstag von Constantin Brancusi
Google ehrt den 135. Geburtstag des rumänisch-französischen Bildhauer Constantin Brancusi heute mit einem wunderschönene Doodle. Brancusi wurde am 19. Februar 1876 im Süden Rumäniens geboren. Seit dem 14. Juli 1904, dem Nationalfeiertag Frankreichs lebte er in Paris und wurde 1952 sogar französischer Staatsbürger. Am 16. März 1957 verstarb er dort nach langer Krankheit und wurde auf dem Cimetière Montparnasse beigesetzt. Brancusi zählt zu den prägenden Bildhauern des 20. Jahrhunderts und seine abstrakten Skulpturen hatten großen Einfluss auf die moderne Kunst. In seinen Arbeiten beschäftigte er sich mit nur wenigen Themen, die er stark reduziert und vereinfacht in mehreren Variationen und Materialien realisierte. Zu seinen wichtigsten Werken zählt die Arbeit „Torse de jeune homme“, eine Skulptur aus Nussbaumholz, die später in Bronze gegossen wurde. In seinem Testament vermachte Brancusi sein gesamtes Œuvre dem Musée National d’Art Moderne und somit dem französichen Staat. Heute ist es gleich neben dem Centre Georges Pompidou in Paris im Atelier Brancusi zu bewundern.
20.000 Meilen unter dem Meer - Googles Hommage an Jules Verne...
Heute vor 183 Jahren wurde der französische Schriftsteller Jules Verne geboren. Berühmt wurde er durch Romane wie „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ oder „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer“. Google ehrt Jules Verne heute mit einem interaktiven Google-Doodle. Der User wird zum Kapitän des U-Boots Nautilus und kann mit Hilfe eines Steuerhebels 20.000 Meilen ins Meer hinabtauchen. Ganz besonders schön ist das Ganze auf dem Smartphone zu benutzen, denn da das Doodle mit CSS3 umgesetzt wurde, wird es von Geräte mit integrierten Beschleunigungssensoren unterstützt. Mit aktuellen Smartphones oder Tablets kann man das U-Boot durch leichtes Kippen des Geräts navigieren. Allerdings muß man dazu die Google-Startseite im Klassik-Modus benutzen.
Innovatives Kunstsponsoring: googleartprojects.com
Das Google Art Project ermöglicht seinen Usern den virtuellen Zugang zu 17 der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, darunter die Uffizien in Florenz, das Schloss von Versailles, die Eremitage in Sankt Petersburg oder das New Yorker Metropolitan Museum of Art. Zwei deutsche Museen sind ebenfalls vertreten: die Alte Nationalgalerie und die Gemäldegalerie in Berlin. Mit einer Streetview-Kamera wurden die Ausstellungsräume der teilnehmenden Museen gefilmt, was nun einen 360-Grad-Rundgang ermöglicht. Über eine Suchfunktion können Werke eines bestimmten Künstlers in allen teilnehmenden Sammlungen lokalisieren und miteinander verglichen werden. 1000 herausragende Werke der Kunstgeschichte wurden in einer Auflösung von sieben Milliarden Pixeln digitalisiert und der User kann soweit hineinzoomen, dass sogar feinste Pinselstriche und Farbrisse erkennbar werden, welche mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar wären. Laut Projektleiter Amit Sood ist das Google Art Project eine Liebhaberunternehmung einiger kunstbegeisterter Google-Mitarbeiter und verfolge derzeit keine kommerziellen Interessen. Sowohl die Teilnahme für die Museen als auch die Benutzung durch die User war und ist kostenfrei.
Wie man bei -18 Grad touchy bleibt...
Bei diesen Extremtemperaturen stehen Smartphone-Usern vor der Wahl: Entweder muß mit dem Risiko des Verlusts von Extremitäten gerechnet oder eine erhebliche Beeinträchtigung der Bedienbarkeit über den Touchscreen in Kauf genommen werden. Das Londoner Lable Etre Touchy hat sich diesem Problem angenommen und verkauft bunte Wollhandschuhe für Smartphone-Heavyuser. Die stylischen Handschuhe sind schön und praktisch zugleich: Erhältlich in diversen trendigen Farben und Mustern, halten sie die Hände warm und ermöglichen durch das Fehlen von Daumen und Zeigefinger auch das problemlose Bedienen des Touchscreens. Zu erwerben im Etre Touchy Online-Shop, wo der Winterschlußverkauf bereits begonnen hat!
Sehenswerte iPhone-Performance von Atomic Tom in der New Yorker U-Bahn...
…ohne Instrumente, dafür aber mit 4 iPhones ausgerüstet! Der Aufftritt kann sich sehen lassen und dürfte nach Poker Face von Applegirl (ebenfalls sehr sehenswert!) wohl zu einer der besten iPhone-Rock-Performances ever zählen. Hört mal rein, wenn ihr gerade in der Stimmung für „mobile Melodien“ seid. Und allen, die es etwas weniger improvisiert mögen, sei die MySpace-Seite der Band empfohlen.
Vintage Internet Ads für Facebook, Twitter & Co.
Diese fantastischen Vintage Internet Ads hat die brasilianische Werbeagentur MaxiMídia kreiert. Die Plakate für Facebook, Twitter, YouTube und Skype sind im Stil der 50er Jahre gestaltet, um die Aufmerksamkeit jener „älteren“ Generation auf sich zu ziehen, die noch mit dieser Art Werbung aufgewachsen ist. Eine klasse Idee, super schön umgesetzt! Die Vorstellung, daß unseren Nachkommen die heutigen Werbe-Anzeigen, Banner-Ads, Viral-Spots und Newsletter so nostalgisch erscheinen werden, wie uns die allseits bekannten Persil-, Dr. Oetker- und Nivea-Plakate, ist schon irgendwie beängstigend…
Nach dem Klick gibt‘s die vier Retro Ads in Großansicht!
The Pantone Hotel Experience!
Schon mal in einem Hotelzimmer mit Farbcode „238 C“ übernachtet? Nein? Dann ab nach Brüssel, denn dort hat vor Kurzem das weltweit erste Pantone Hotel im szenigen Designer-Viertel Ixelles eröffnet. Das Hotel dient dem Farbkommunikationsunternehmen Pantone nun sozusagen als begehbarer Farbfächer. Die Hotelgäste können die Wirkung der Pantone-Farben in der Praxis testen, denn jede Etage hat ihr eigenes Farbschema und jedes der 59 Zimmer eine ganz eigene, einzigartige Atmosphäre. Wände und Bettwäsche sind ganz in Weiß gehalten um den gezielt ausgewählten, farbigen Akzenten einen neutralen Hintergrund zu bieten. In der Lobby treffen die poppigen Farben auf nackten Beton, im Restaurant wiederum auf weiße Wände. Im Souvenir-Shop des Hotels können sämtliche Pantone-inspirierte Produkte käuflich erworben werden und als besonderes Highlight stehen auf Anfrage Pantone-Farbexperten für Beratungen in Sachen Farbpsychologie zur Verfügung. Also liebe Grafik-Designer, wenn eure Kunden sich in puncto Farbgebung mal wieder partout nicht entscheiden können, schickt sie doch einfach für ein verlängertes Wochenende nach Brüssel!
Chaos Computer Club - AllColoursAreBeautiful!
Morgen ist es endlich soweit: Die interaktive Lichtinstallation AllColoursAreBeautiful, ein Projekt, welches Kunst, Technik und Wissenschaft miteinander verbindet, wird eingeweiht. Der Chaos Computer Club München bringt die Fassade eines ehemalige Kaufhauses in der Tegernseer Landstraße 64 zum Leuchten. Über eine Webseite können Menschen aus der ganzen Welt eigenen Texte, Bilder und Animationen auf der aus 96 Fenstern bestehenden Hauswand abspielen - die Fassade wird zum interaktiven Bildschirm!
Koordinaten der Einweihung:
Dienstag, 10. August 2010, 20.30 Uhr
Puerto Giesing, Tegernseer Landstraße 64, München
Geo-Koordinaten bei OpenStreetMap
Die Installation kann jederzeit nach Sonnenuntergang besichtigt werden. 96 Fenster warten darauf, von euch bespielt zu werden!
Antenn-Aid: Trostpflaster fürs iPhone 4
Etwas enttäuscht von der Apple-Pressekonferenz vergangenen Freitag beschlossen zwei New Yorker Designer sich dem Empfangsproblem des iPhone 4 persönlich anzunehmen. Szymon Weglarski und Jon Dorfman haben kurzerhand ein einfaches und noch dazu sehr dekoratives Mittelchen für den wunden Punkt des neuen iPhones gefunden: Antenn-Aid, ein winziges Klebepflaster, welches genau die richtige Größe hat, um auf die Stelle zu passen, die, wenn man sie mit der Hand verdeckt, für Empfangsverlust sorgt. Was eigentlich als Scherz gedacht war, entwickelte sich schnell zum Kassenschlager und mittlerweile gehen die Bestellungen für die Sechserpackung bunter Pflaster im Minutentakt ein! 100% erwiesen ist die empfangsverbessernde Wirkung von Antenn-Aid noch nicht, doch es scheint tatsächlich so, als ob die Abbruchrate sinkt. Für alle, die ihre iPhones nicht durch die häßlichen Plastik-Bumper verunstalten möchten, ist Antenn-Aid vielleicht eine nette Alternative…
Erster Trailer zu David Finchers Facebook-Verfilmung!
Der erste Trailer zur Facebook-Verfilmung The Social Network von David Fincher ist raus. Filmstart ist bis auf Weiteres der 7. Oktober 2010.














