Technology
WeTab - Designed in Germany!
Nur noch wenige Wochen, bis der Gegenentwurf aus Deutschland zu Apples iPad, das WeTab auf den Markt kommen soll. Die Unternehmen Neofonie aus Berlin und 4tiitoo aus München arbeiten mit Technologiepartnern wie Intel und Adobe gemeinsam an dem featurereichen Tablet-Computer neuester Bauart. Das WeTab integriert Flash und unterstützt alle gängigen Formate. Es basiert auf etablierten Technologien wie Linux, Android und Adobe AIR, sodass sich Entwickler in aller Welt neue Apps ausdenken können. In Kombination mit einer offenen ePublishing-Plattform und einer eigenen Web 2.0-Suchmaschine könnte das WeTab tatsächlich eine Alternative zu den geschlossenen Plattformen anderer Anbieter darstellen. Bereits ab Mitte September wird es unter anderem bei Media Markt erhältlich sein. Wir sind gespannt…!
Building Drupal websites just got easier!
Prinzipiell ist Drupal leicht zu installieren, beliebig erweiterbar und bietet nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Dennoch ist der Einstieg für Neulinge nicht ganz einfach, erfordert PHP-Grundkenntnisse und anfänglich sicher etwas Zeit und Geduld. Drupal Gardens soll Interessierten den Einstieg fortan etwas erleichtern. Ähnlich wie bei WordPress, können Nutzer in wenigen Minuten eine Drupal-Website basteln und ins Netz stellen. Der von Acquia Anfang des Jahres ins Leben gerufene Service bietet Drupal-Einsteigern Tools und Templates, mit denen sich schnell und einfach professionell Webseiten erstellen lassen. Gerade hat die öffentliche Beta-Phase begonnen und ein Video-Tutorial auf der Seite erklärt, wie’s geht… Also probiert es einfach mal aus und berichtet uns von euren Eindrücken und Erfahrungen!
Apple Peel 520 macht iPod zum iPhone!
Ende Juli nahmen im Web Gerüchte von einem skurrilen Gadget namens Apple Peel 520 ihren Lauf, mit dem es möglich sein sollte, einen iPod Touch in ein Mobiltelefon zu verwandeln. Wohl kaum jemand hatte diese für voll genommen doch jetzt gibt es erste Tests und Reviews, die bestätigen, daß das Gerät tatsächlich funktioniert (einen ausführlichen Testbericht hat die chinesische PConline veröffentlicht). Das Gerät kommt mit SIM-Karten-Slot, Akku, Dock-Connector, Handychip und Vibrator daher und nachdem man einen Jailbreak durchgeführt und zwei Apps installiert hat, kann es auch schon losgehen! Derzeit scheint es noch kleinere Software-Bugs zu geben, z.B. daß nur der angerufene Gesprächspartner das Telefonat beenden oder das SMS nicht weitergeleitet oder an mehrere Empfänger verschickt werden können. Außerdem müssen Apple Peel-User auf Datendienste, Web und E-Mail verzichten. Doch von solchen Kleinigkeiten werden sich echte Gadget-Freaks nicht abschrecken lassen, zumal das Apple Peel 520 nach Angaben der Herstellerfirma Yosion Electronics schon bald für schlappe 43,- Euro im Handel erhältlich sein wird! Wir sind gespannt…
To jailbreak or not to jailbreak?
Jetzt wo Jailbreaking in den USA legal und mit der Web-Applikation namens JailbreakMe relativ einfach umzusetzen ist, fragen sich viel iPhone-User, ob sie es wirklich wagen sollen. Ben Parr, Co-Editor bei Mashable.com, erklärt in diesem Video die Vor- und Nachteile des Jailbreaking, welche Konsequenzen es mit sich bringt, was Apple dagegen unternehmen wird und vieles mehr. „To jailbreak or not to jailbreak?″ - das ist jetzt die Frage!
„Location Check-in is so 2010“ - Mark Cuban über das Ende von Location Based Services
Mark Cuban beschwört in seinem blog maverick das Ende der Location based Services. Nach dem Motto „Location Check-in is so 2010“ erklärt der Self-Made-Milliardär und Technik-Unternehmer, warum Foursquare, Gowalla & Co. in Sachen Location Check-in schon bald ausgedient haben könnten. Cuban investiert derzeit gleich in mehrere Projekte, welche mit Gesichtserkennungs-Software experimentieren. Diese kann an öffentlichen Orten, in Clubs oder in Geschäften installiert werden, und so automatisch erkennen, wer sich wo aufhält. Das Einchecken über eine zusätzliche App wird überflüssig. Damit die Software weiß, wen sie gerade vor der Nase bzw. vor der Kamera hat, braucht sie natürlich Zugang zu den Daten von einer immens großen Anzahl von Personen. Dieses Problem könnte, so Cuban, beispielsweise durch eine Kooperation mit Facebook gelöst werden, denn das Social Network Nr. 1 verfügt bereits jetzt über Datensätze von ca. 500 Millionen Usern weltweit, Tendenz steigend. Vorab müßten Facebook-User der Weitergabe ihrer Daten durch ein Opt-in-Verfahren zustimmen und gerade in diesem Punkt liegt vielleicht das Größte Manko von Facial Recognition Software, denn viele User gehen nach der nicht enden wollenden Debatte um die Datensicherheit sozialer Netzwerke heute schon deutlich bewußter und vorsichtiger mit ihren Informationen um.
Mit dem „Android SDK Emulator“ Android auf dem eigenen Rechner testen!
Googles open-source Betriebssystem Android ist gerade dabei, die mobile Welt im Sturm zu erobern. Da immer mehr neue Geräte auf den Markt kommen, die aber alle mit unterschiedlichen Versionen von Android laufen, müßten Entwickler ihre Apps theoretisch auf sämtlichen im Handel erhältlichen Geräten testen. Der Android SDK Emulator stellt ihnen nun eine Umgebung zur Verfügung, mit der es möglich ist javabasierter Applikationen für Android durch Emulation von mobilen Geräten auf dem eigenen Computer zu testen. Der Emulator ist Teil des Installationspakets von Android SDK, welches unter Windows, Mac und Linux ausgeführt werden kann. Wer es ganz genau wissen will, dem sei das umfassend bebilderte Tutorial von lifehacker empfohlen.
Mit dem Google App Inventor eigene Apps für Android entwickeln...
Gestern hat Google den Google App Inventor gelauncht, mit dem nun auch der „Normalverbraucher“ in die Lage versetzt werden soll, Apps für das Android-Betriebssystem zu entwickeln. Durch einfaches Zusammenstellen verschiedener „Blöcke“ kann nun jeder in null komma nix seine eigene App zusammenbasteln. Noch befindet sich das Tool in einer geschlossenen Beta-Version und kann nur nach vorhergehende Anmeldung genutzt werden. Prinzipiell ist es eine schöne Idee, die das Potential von Open Source voll ausschöpft. Fraglich ist, ob bei diesem Konzept nicht die Qualität der Apps leidet, da diese eben nicht, wie bei Apples App-Store, in einem letzten Schritt geprüft und zugelassen werden. Langfristig kann Google aber eigentlich nur gewinnen: Das Projekt wurde ein Jahr lang an Schulen getestet und es ist davon auszugehen, daß einige der Kids, wenn sie in so jungen Jahren schon gelernt haben, Apps zu programmieren, später professionell in die Branche einsteigen und dann lieber für Android als für das iPhone entwickeln werden…
Neue 45 Grad-Perspektive bei Google Maps!
Google hat Google Maps eine weitere tolle Funktion hinzugefügt: Statt den üblichen Satellitenbildern aus der Vogelperspektive stehen nun in einigen ausgewählten Städten in Nordamerika, Europa und Afrika auch Luftbilder zur Verfügung, welche im 45 Grad-Winkel aufgenommen wurden. Wenn man in ein Areal im Satelliten-Modus hineinzoomt, springt die Ansicht automatisch in die neue Perspektive. Die Aufnahmen wurden vom Flugzeug aus angefertigt und sind daher deutlich schärfer als die bisherigen Satellitenbilder. Google hat dieses neue Tool über mehrere Monate entwickelt und nun ist es endlich in das Google Maps-Gesamterlebnis integriert worden. Einziger Kritikpunkt: Für den Launch in Deutschland wurde ausgerechnet Dortmund ausgewählt. Falls ihr irgendeinen Tip habt, was man sich in dieser Ruhrpott-Metropole aus nächster Nähe und im 45 Grad-Winkel anschauen könnte, laßt es uns wissen!
Android 2.2 vs. iOS 4
Und gleich noch eine gute Nachricht über Android: ars technica hat das Nexus One und das iPhone gegeneinander antreten lassen und die beiden Betriebssysteme Android und iOS4 dem JavaScript-Performance-Test unterzogen. Laut Google soll die Implementierung der neuen JavaScript Laufzeitumgebenung Dalvik den Android-Browser zum schnellsten auf dem Markt machen. Dies konnte von ars technica in diesem Vergleich relativ eindeutig bestätigt werden, wie die grafische Darstellung der Ergebnisse zeigt:
Neue Rekordzahlen aus Taiwan und Mountain View:
Der taiwanesische Handy-Hersteller HTC meldet für das zweite Quartal 2010 eine sensationelle Gewinnsteigerung um knapp ein Drittel. Der Grund dafür dürfte das Google-Betriebssystem Android sein. HTC ist der führender Hersteller von Android-Handys und produziert Top-Modelle wie das Nexus One und das Evo 4G. Einen kurzen Einblick in die Firmengeschichte gibt das Video. Und nach Angaben von Google werden momentan täglich etwa 160.000 neue Android-Handys aktiviert…














