Web News
Coming soon: The Yahoo! Style Guide
Finally, a style guide for the Internet age! Denn das Schreiben fürs Internet ist stellt andere Anforderungen an Journalisten, Autoren und Blogger als das Schreiben für Printmedien. Was die Besonderheiten des Publizierens im World Wide Web sind, wie man durch gute Texte bessere Plazierungen bei Suchmaschinen erreichen und wie man rechtliche Probleme vermeiden kann - all das und vieles mehr beantwortet der The Yahoo! Style Guide: The Ultimate Sourcebook for Writing, Editing and Creating Content for the Digital World. Ab dem 6. Juli 2010 ist das Buch sowohl als E-Book als auch als Printversion über Yahoo! erhältlich.
Das „AP Stylebook 2010“ ist da!
Associated Press hat soeben das Stylebook 2010 veröffentlicht, und zwar erstmals mit einer neuen Rubrik zum Thema „Social Media“. Hier erhalten Journalisten, Redakteure, PR-Fachleute und Blogger Tips und Guidelines für den Gebrauch von Facebook, Twitter & Co., z.B. wie sich die diversen Social Media-Kanäle nutzbringend in den täglichen Workflow intergrieren und sich die so gewonnenen Informationen verifiziernen lassen. Außerdem definiert das Stylebook 2010 Standards für die (anglo-amerikanischen) Rechtschreibung: „web site“ wird künftig zu „website“, „Web“ als Abkürzung für das World Wide Web wird weiterhin groß geschrieben und die „e-mail“ darf ihren Bindestrich behalten. Ein unerläßliches Handbuch für alle Blog-Autoren!
Google erobert die Kinoleinwand!
Hollywood kann anscheindend nicht genug von Geschichten aus dem Silicon Valley bekommen. Nach Mark Zuckerberg (The Social Network) soll nun auch den beiden Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin ein filmisches Denkmal gesetzt werde. Die Produzenten Michael London und John Morris haben die Rechte an Ken Aulettas im Herbst 2009 erschienenem Buch „Googled: The End of the World As We Know it“ erworben, welches die Grundlage für das Drehbuch darstellen wird. Der Film erzählt die Geschichte der beiden Stanford-Studenten, deren Vision die ganze Welt verändert hat und geht der Frage nach, ob man tatsächlich dem ehrenwerten Prinzip „don‘t be evil“ treubleiben kann, wenn der Erfolg so unerwartet groß und das Unternehmen so einflußreich und mächtig wird wie Google es heute ist. Das Produzente-Team stellte aber von Anfang an klar, daß es den beiden Google-Gründern freundlich gesinnt ist und uns bleibt vorerst nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, daß der Film genauso interessant wird, wie die Firma, die Page und Brin ins Leben gerufen haben…
AngelPad: Ex-Googlers unterstützen Web-Tech-Start-Ups
Das Problem vieler Start-Ups liegt auf der Hand: Abgesehen von einer potentialträchtigen Idee sind gerade am Anfang Experten-Rat und finanzielle Unterstützung unerläßlich, um sich erfolgreich am Markt positionieren zu können. Viel Jungunternehmer verfügen aber weder über das eine noch das andere. An diesem Punkt wollen sieben Ex-Googler aus San Francisco ansetzen und jungen Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihr Projekt AngelPad versteht sich als eine Art Mentoren-Programm, welches Web-Tech-Start-Ups dabei helfen möchte, ihre Produkte zu optimieren, Investoren zu finden und wirtschaftlich erfolgreich zu werden. Aktuell ist noch nicht allzu viel über das Projekt bekannt, der Launch ist aber schon mal für Freitag den 10. September 2010 angekündigt. Und wenn man sich die Kurzbiografien von Thomas Korte, Deep Nishar, Keval Dasai, Gokul Rajaram, Vibuh Mittal, David Scacco, Richard Chen ansieht, hat man keinen Zweifel daran, daß junge Start-Ups vom Wissen und von der Erfahrung der sieben Jungs profitieren können. Wir behalten AngelPad im Auge und berichten mehr sobald es Neuigkeiten gibt!
WikiLeaks nutzt Flattr als neues Finanzierungskonzept
Um WikiLeaks ist es derzeit finanziell eher schlecht bestellt. Die Spenden, über die sich das Portal bisweilen finanziert hat, reichen nicht aus. Außerdem sollen sie nicht länger einzige Erlösquelle sein, die hilft, den Fortbestand der Plattform zu garantieren. Aktuellen Blogbeiträgen zufolge wird vermutet, dass sich WikiLeaks einen gleich gesinnten Geschäftspartner ins Boot geholt hat: Flattr. Es gibt diverse Parallelen zwischen dem Whistleblower-Portal WikiLeaks und dem Micropayment-Dienst Flattr, die für ein produktives Zusammenspiel sprechen könnten. Was für WikiLeaks ein fortschrittlicher Ansatz ist, sich unabhängiger zu finanzieren, ist für Flattr eine sensationelle Möglichkeit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und auch nach dem Hype dazu beitragen zu können, dass wertvoller Content angemessene Anerkennung findet. Martin Weigert hat sich auf netzwertig.com detailliert damit auseinandergesetzt und stellt einen Link zur Verfügung, der zu einem aktuellem Interview mit Peter Sunde (Mitgründer von Flattr) führt.
Virb is on the way!
Morgen ist es soweit: Virb soll als eines der einfachsten, preiswertesten und elegantesten Multimedia-Community-Portale an den Start gehen. Jeder, der beispielsweise sein eigenes Portfolio online stellen oder seine Band im Internet promoten möchte, bekommt mit Virb ein Tool an die Hand, mit dem sich schnell und einfach ansprechende Endergebnis erzielen lassen. Zur Verfügung steht nicht nur eine große Auswahl an Themes für Musiker, Fotografen oder Designer, sondern auch Tools und Widgets für alle anderen relevanten Social Media Dienste und sogar Blogs oder Foren lassen sich in die Webseite integrieren. Ab 16. August wird Virb für nur 5,- Dollar pro Monat zu nutzen sein und da man sogar seine bestehenden Domains dorthin mitnehmen kann, könnte der Dienst vielleicht tatsächlich eine Alternative zur Homepage Marke Eigenbau werden. Warten wir es ab…
Der t3n-CMS-Battle
Das t3n-Magazin hat einen wirklich spannenden Wettkampf ins Leben gerufen, in dem es die beiden führenden Content-Management-Systeme Drupal und TYPO3 gegeneinander antreten läßt. Gekämpft wird nicht mit Muskelkraft sondern mit Argumenten: Die Redaktion hat Jeffrey A. McGuire für Drupal und Kian T. Gould für TYPO3 je 20 Fragen zu Kernzielgruppe, Community-Größe und Verbreitung, Fortbestand und Weiterentwicklung, Konnektivität, Geschwindigkeit, Performance, Skalierbarkeit, Usability und Zukunftskonzept des jeweiligen Systems gestellt. Wer aus diesem Battle als Sieger hervorgeht, muß wohl jeder für sich selbst und unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen an sein CMS entscheiden. Trotzdem ein sehr interessanter Vergleich!
Google Wave: Schluss, aus, Feierabend!
Google Wave wird eingestellt, das erklärte der Senior Vice President Operations von Google, Urs Hölzle gestern in einem Blogbeitrag mit dem Titel Update on Google Wave. Geplant sei zwar, Wave noch bis Ende des Jahres weiter zu betreiben, dann aber einzustellen und einzelne Technologien lediglich in anderen Produkten fortzuführen. Wave konnte vieles, doch wofür es sich wirklich sinnvoll nutzen ließ, blieb vielen ein Rätsel. Google zieht die Konsequenzen und erklärt das Experiment nun offiziell für beendet.
Microsoft Street Slide: Ernstzunehmende Konkurrenz für Google Street View!
Microsoft hat gestern auf der SIGGRAPH 2010 Konferenz in Los Angeles ein neues Street-Level-Navigations-Tool vorgestellt, welches Googles Street View im wahrsten Sinne des Wortes blaß aussehen läßt. Denn anders als Street View ermöglicht das Tool namens Street Slide dem User, ein ganzes Straßen-Panorama an Stelle kleiner Ausschnitt zu betrachten. Die einzelnen Bilder werden wie bei eine Zeitleiste aneinandergefügt und gewährleisten so eine viel bessere Orientierung, als man es von Street View gewohnt ist. Mit Worten ist Street Slide nicht wirklich gut zu beschreiben, deshalb schaut euch unbedingt das Video an!
Open Source Business: Software-Hersteller nutzen das Konzept eigennützig aus
Der Ursprung von Open Source liegt ja in der Idee, Software (d.h. den Quelltext) für den Menschen, die Community lesbar und zugänglich zu machen. Diese Software - im ursprünglichen Sinne - ist lizenzfrei im Internet erhältlich. Jeder Anwender soll diese frei verfügbare Software nutzen, mit innovativen Features weiter entwickeln und verbessern. Die veränderte Version wird dann wieder der Community zum “Weiterbasteln” zur Verfügung gestellt. Viele Köche verderben hier nicht den Brei, sondern liefern schlussendlich freie Erweiterungen und Endprodukte. Geniale Idee! Dass haben sich mittlerweile auch viele Software-Hersteller gedacht und schlagen aus dieser funktionierenden Geschäftspraktik Profit: sie nutzen den Open Source-Ansatz dahingehend aus, als dass sie den Kern eines Produktes unter einer freien Lizenz veröffentlichen, Erweiterungen aber nur kommerziellen Kunden liefern. Das ist aus Unternehmersicht marketingtechnisch sehr rentabel, aber ideell völlig daneben. LOOM ist entgeistert und verfolgt die sich zuspitzende Debatte rund um das Open Source / Open Core Business. Der Artikel “Open Source am Scheideweg” von Daniel Hinderink auf t3n beschäftigt sich detailliert mit der aktuellen Situation um diese Thematik.
















