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Have a break, Nestlé!
Zunächst versuchte der Konzern, Copyright-Einwände gegen ein auf YouTube gezeigtes Greenpeace-Video, welches die Verwendung von Palmöl aus gerodeten Urwäldern für die Herstellung des Schokoriegels KitKat anprangert, geltend zu machen. Doch wie es nunmal so ist, führt der Versuch, Informationen zu entfernen meist eher dazu, daß diese noch stärker verbreitet werden. Das Video war bereits nach kurzer Zeit wieder online und Nestlé reagierte schließlich mit der Meldung, „man habe die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Palmöl-Lieferanten beendet“. Im Umgang mit den Reaktionen im Social Web zeigte sich der Konzern aber nicht viel cleverer. Die Facebook-Fanpage des Schokoriegels, auf der sich der Ärger vieler KitKat-Fans entlud, wurde vorübergehend abgeschaltet und kritische Kommentare auf der offiziellen Unternehmens-Fanpage wurden kurzerhand entfernt.
Nestlé soll sich inzwischen für die Löschung von Kommentaren und den teilweise harschen Tonfall seiner Antworten entschuldigt haben. Dennoch fragen wir uns bei LOOM, was man bei Nestlé denn so an Fachkenntnissen mitbringen muß, um PR-Verantwortliche/er zu werden…







