Wie „sozial“ ist Apples Ping wirklich...?
Mit Update Nr. 10 hat Apple iTunes nun um eine soziale Komponente erweitert: das integrierte Social Network Ping ermöglicht es iTunes-Usern sich gegenseitig zu folgen und einander Musiktitel zu empfehlen. Der Empfänger kann in die Musikvorschläge seiner Freunde reinhören und diese dann direkt im iTunes Store kaufen. Neben den herkömmlichen Verfahren zur Generierung von Produktempfehlungen (Protokollieren von Hörgewohnheiten, Abgleichen von Geschmäckern und Vorlieben der User) sollen diese nun auch aus dem eigenen Freundeskreis kommen und somit noch präziser werden. Dies scheint aber auch schon der einzige soziale Aspekt an der Sache zu sein, denn Ping erlaubt seinen Usern außer Produktempfehlungen fast gar nichts. User können keine Nachrichten an Freunde versenden, sondern einzig und allein Produkte empfehlen. Einkäufe können zwar innerhalb des Freundeskreises kommentiert werden, es ist aber nicht möglich, Links zu setzen und so zum Beispiel auf ein tolles Video bei YouTube zu verweisen. Und wer sich bei Ping anmeldet, erhält zu aller erst die folgende Mitteilung: Wenn Sie nicht wollen, daß Informationen über Sie von anderen eingesehen werden können, sollten Sie Ping nicht aktivieren. Unser Fazit: Mit Social Media hat das nichts zu tun! Ping ist kein soziales Netzwerk für iTunes-User sondern vielmehr ein Marktforschungs-Tool für Apple.








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