Android
Mit dem „Android SDK Emulator“ Android auf dem eigenen Rechner testen!
Googles open-source Betriebssystem Android ist gerade dabei, die mobile Welt im Sturm zu erobern. Da immer mehr neue Geräte auf den Markt kommen, die aber alle mit unterschiedlichen Versionen von Android laufen, müßten Entwickler ihre Apps theoretisch auf sämtlichen im Handel erhältlichen Geräten testen. Der Android SDK Emulator stellt ihnen nun eine Umgebung zur Verfügung, mit der es möglich ist javabasierter Applikationen für Android durch Emulation von mobilen Geräten auf dem eigenen Computer zu testen. Der Emulator ist Teil des Installationspakets von Android SDK, welches unter Windows, Mac und Linux ausgeführt werden kann. Wer es ganz genau wissen will, dem sei das umfassend bebilderte Tutorial von lifehacker empfohlen.
Mit dem Google App Inventor eigene Apps für Android entwickeln...
Gestern hat Google den Google App Inventor gelauncht, mit dem nun auch der „Normalverbraucher“ in die Lage versetzt werden soll, Apps für das Android-Betriebssystem zu entwickeln. Durch einfaches Zusammenstellen verschiedener „Blöcke“ kann nun jeder in null komma nix seine eigene App zusammenbasteln. Noch befindet sich das Tool in einer geschlossenen Beta-Version und kann nur nach vorhergehende Anmeldung genutzt werden. Prinzipiell ist es eine schöne Idee, die das Potential von Open Source voll ausschöpft. Fraglich ist, ob bei diesem Konzept nicht die Qualität der Apps leidet, da diese eben nicht, wie bei Apples App-Store, in einem letzten Schritt geprüft und zugelassen werden. Langfristig kann Google aber eigentlich nur gewinnen: Das Projekt wurde ein Jahr lang an Schulen getestet und es ist davon auszugehen, daß einige der Kids, wenn sie in so jungen Jahren schon gelernt haben, Apps zu programmieren, später professionell in die Branche einsteigen und dann lieber für Android als für das iPhone entwickeln werden…
Android 2.2 vs. iOS 4
Und gleich noch eine gute Nachricht über Android: ars technica hat das Nexus One und das iPhone gegeneinander antreten lassen und die beiden Betriebssysteme Android und iOS4 dem JavaScript-Performance-Test unterzogen. Laut Google soll die Implementierung der neuen JavaScript Laufzeitumgebenung Dalvik den Android-Browser zum schnellsten auf dem Markt machen. Dies konnte von ars technica in diesem Vergleich relativ eindeutig bestätigt werden, wie die grafische Darstellung der Ergebnisse zeigt:
Neue Rekordzahlen aus Taiwan und Mountain View:
Der taiwanesische Handy-Hersteller HTC meldet für das zweite Quartal 2010 eine sensationelle Gewinnsteigerung um knapp ein Drittel. Der Grund dafür dürfte das Google-Betriebssystem Android sein. HTC ist der führender Hersteller von Android-Handys und produziert Top-Modelle wie das Nexus One und das Evo 4G. Einen kurzen Einblick in die Firmengeschichte gibt das Video. Und nach Angaben von Google werden momentan täglich etwa 160.000 neue Android-Handys aktiviert…
Google vs. Apple
Die Google I/O wartete gleich mit mehrere Produktvorstellungen auf, die durchaus als Angriff gegen Apple gesehen werden könnten. Im direkten Vergleich demonstrierte Google wie ein Android-Handy ein iPad in Sachen Browser-Geschwindigkeit abhängte. Die Android-Version 2.2 (Froyo) hat in der Tat ein beeindruckende Performance und bringt eine Reihe neuer Features mit sich. „Wenn Du an Offenheit und an Wahlfreiheit glaubst, dann sei herzlich Willkommen bei Android“, erklärte ein siegessicherer Vic Gundotra, der seine Spitzen gegen Apple genüsslich abfeurte. Außerdem warnte Googles Vice President of Engineering ausdrücklich vor einer Zukunft, in der „ein Mensch, eine Firma, ein Gerät, ein Betreiber die einzige Wahl“ ist - sicher eine Anspielung auf den legendären Macintosh-Spot von 1984. Wie sich die Zeiten ändern…
Startschuß für Google TV!
Das im März diesem Jahres angekündigte TV-Kooperations-Projekt zwischen Google, Intel und Sony soll sage und schreibe noch in dieser Woche an den Start gehen! Die ersten Sony-Fernseher mit integriertem Android-Betriebssystem sollen morgen auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco vorgestellt werden. Die Konvergenz von Telekommunikation, Internet und Unterhaltungsmedien wird die parallele Nutzung von Web und TV ermöglichen. Nicht auszudenken, welche Möglickeiten sich hieraus ergeben: Google könnte beispielsweise eine TV-Suchmaschine entwickeln und analog zur Websuche dem User aufgrund vorausgegangener Suchanfragen Programme nach bestimmten Vorlieben empfehlen. Und für das Fernsehen ist dieses Projekt vielleicht die letzte Chance, denn mal ehrlich, außer zum Einschlafen taugt doch ganz besonders das deutsche Fernsehprogramm heute wirklich zu nichts anderem mehr.











