Apple
iPhone: Klein, kleiner, nano
Gerüchte um ein iPhone nano kursieren seit langem. Vergangene Woche berichtete auch Bloomberg, daß Apple bereits an einer kleineren Version des iPhone 4 arbeite und da Bloomberg normalerweise nicht dafür bekannt ist, Gerüchte in die Welt zu setzen, darf man der Sache wohl so langsam Glauben schenken. Android wächst unaufhaltsam und ein kleineres und mit weniger als 200 Dollar vor allem günstigeres iPhone nano könnte in der Tat Apples Antwort auf diese Entwicklung sein…
Apps, Apps, Apps...
Zunächst als ein Hype für iPhone-User belächelt, sind Apps mittlerweile für viele Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden. Ob App Store, RIM, Ovi Store, App Catalog oder Android Market, längst ist ein komplettes Ökosystem rund um die App entstanden. Ein Gesamtumsatz von 30 Milliarden Dollar wird für das Business bis 2013 prognostiziert - die Schätzungen und Studien überschlagen sich regelrecht. Doch auch wenn die App-Economy großes Umsatzpotenzial bietet, so scheinen vor allem die Entwickler auf der Strecke zu bleiben. Die Mehrheit der App-Entwickler verdient deshalb aktuell noch kein Geld. Kritisch zu beobachten ist in jeden Fall auch das Thema Netzneutralität. Die Betreiber von App Stores haben eine Art Gatekeeper-Position inne, denn sie bestimmen, welche Inhalte den Usern zugänglich gemacht werden und welche nicht. Im Falle von Apple wird dies heute schon durchaus kritisch diskutiert. Doch allen Bedenken zum Trotz entwickelt sich die App Economy rasant und ungebremst weiter. Apps werden viele Dinge grundlegend verändern, unseren Alltag prägen und die Grenzen zwischen „off“- und „online“ immer weiter verwischen.
iTunes: 12 Tage, 12 Downloads!
Apple ist in Weihnachtsstimmung und wie bereits in den Vorjahren gibt es auch diese Weihnachten wieder 12 Tage lang täglich einen normalerweise kostenpflichtigen Item aus dem iTunes Store gratis zum Downloaden. Vom 26. Dezember 2010 bis zum 6. Januar 2011 gibt es über die Aktions-Webseite jeden Tag einen Link zu dem jeweiligen Geschenk des Tages, welches dann für 24 Stunden zum Download zur Verfügung steht.
Steve Jobs präsentiert das neue Macbook Air und vieles mehr...
Back to Mac - unter diesem Motto wurde gestern Abend gegen 19 Uhr die kurzfristig angekündigte und wie immer mit Spannung erwartete Apple-Keynote eröffnet. Vorgestellt wurde Lion, eine neue Version des Betriebssystems Mac OS X, iLife ‘11, ein Update des Multimedia-Software-Pakets von Apple sowie das neue Macbook Air in 11,6 und 13,3 Zoll. Letzteres dürfte wohl am meisten beeindruckt haben, denn mit einem Fliegengewicht von 1,06 kg und 1,7 cm Stärke an der dicksten Stelle ist das Macbook Air das leichteste und dünnste Notebook aller Zeiten. Der vollständige Verzicht auf Festplatte und optisches Laufwerk machte dies möglich und könnte in der Tat wegweisend für die nächste Generation von Notebooks sein. Das so viel Genialität ihren Preis hat, sah man Steve Jobs allerdings an: Steve Jobs Air trifft es wohl ganz gut;)
Adidas zieht iAd-Kampagne zurück!
Nach dem Rückzug von Chanel zieht jetzt auch Adidas seine iAd-Kampagne zurück. Zu restriktiv sei die von Apple eingeforderte Kontrolle über die Kampagne gewesen. Zeit für Steve Jobs, das Konzept seiner Werbeplattform iAd zu überdenken! Statt Kampagnen selbst zu planen, umzusetzen und für die Buchung freizugeben, sind Werbepartner gezwungen, ihre Entwürfe vorab bei Apple einzureichen und genehmigen zu lassen. Gibt Apple seine Zustimmung, und wohl gemerkt NUR DANN! wird die technische Umsetzung von Apple selbst durchgeführt. Im Falle Adidas wurde unlängst bereits der dritte Kampagnen-Entwurf abgelehnt - irgendwie verständlich, daß einem Major Player da irgendwann der Kragen platzt…
Wie „sozial“ ist Apples Ping wirklich...?
Mit Update Nr. 10 hat Apple iTunes nun um eine soziale Komponente erweitert: das integrierte Social Network Ping ermöglicht es iTunes-Usern sich gegenseitig zu folgen und einander Musiktitel zu empfehlen. Der Empfänger kann in die Musikvorschläge seiner Freunde reinhören und diese dann direkt im iTunes Store kaufen. Neben den herkömmlichen Verfahren zur Generierung von Produktempfehlungen (Protokollieren von Hörgewohnheiten, Abgleichen von Geschmäckern und Vorlieben der User) sollen diese nun auch aus dem eigenen Freundeskreis kommen und somit noch präziser werden. Dies scheint aber auch schon der einzige soziale Aspekt an der Sache zu sein, denn Ping erlaubt seinen Usern außer Produktempfehlungen fast gar nichts. User können keine Nachrichten an Freunde versenden, sondern einzig und allein Produkte empfehlen. Einkäufe können zwar innerhalb des Freundeskreises kommentiert werden, es ist aber nicht möglich, Links zu setzen und so zum Beispiel auf ein tolles Video bei YouTube zu verweisen. Und wer sich bei Ping anmeldet, erhält zu aller erst die folgende Mitteilung: Wenn Sie nicht wollen, daß Informationen über Sie von anderen eingesehen werden können, sollten Sie Ping nicht aktivieren. Unser Fazit: Mit Social Media hat das nichts zu tun! Ping ist kein soziales Netzwerk für iTunes-User sondern vielmehr ein Marktforschungs-Tool für Apple.
Apple Peel 520 macht iPod zum iPhone!
Ende Juli nahmen im Web Gerüchte von einem skurrilen Gadget namens Apple Peel 520 ihren Lauf, mit dem es möglich sein sollte, einen iPod Touch in ein Mobiltelefon zu verwandeln. Wohl kaum jemand hatte diese für voll genommen doch jetzt gibt es erste Tests und Reviews, die bestätigen, daß das Gerät tatsächlich funktioniert (einen ausführlichen Testbericht hat die chinesische PConline veröffentlicht). Das Gerät kommt mit SIM-Karten-Slot, Akku, Dock-Connector, Handychip und Vibrator daher und nachdem man einen Jailbreak durchgeführt und zwei Apps installiert hat, kann es auch schon losgehen! Derzeit scheint es noch kleinere Software-Bugs zu geben, z.B. daß nur der angerufene Gesprächspartner das Telefonat beenden oder das SMS nicht weitergeleitet oder an mehrere Empfänger verschickt werden können. Außerdem müssen Apple Peel-User auf Datendienste, Web und E-Mail verzichten. Doch von solchen Kleinigkeiten werden sich echte Gadget-Freaks nicht abschrecken lassen, zumal das Apple Peel 520 nach Angaben der Herstellerfirma Yosion Electronics schon bald für schlappe 43,- Euro im Handel erhältlich sein wird! Wir sind gespannt…
To jailbreak or not to jailbreak?
Jetzt wo Jailbreaking in den USA legal und mit der Web-Applikation namens JailbreakMe relativ einfach umzusetzen ist, fragen sich viel iPhone-User, ob sie es wirklich wagen sollen. Ben Parr, Co-Editor bei Mashable.com, erklärt in diesem Video die Vor- und Nachteile des Jailbreaking, welche Konsequenzen es mit sich bringt, was Apple dagegen unternehmen wird und vieles mehr. „To jailbreak or not to jailbreak?″ - das ist jetzt die Frage!
iOS-Jailbreak ab sofort legal!
Für das iPhone Dev Team, die Electronic Frontiers Foundation und natürlich für alle iPhone-User gibt es einen großen Triumph zu feiern. Die amerikanische Library of Congress, welche die Richtlinien zum Schutz von Urheberrechten festlegt, hat Smartphone-Jailbreaks legalisiert. Das Betriebssystem eines Handys zu modifizieren, um Software von Fremdanbietern zu installieren, stellt zukünftig kein Urheberrechtsverstoß mehr dar. Ganz konkret richtet sich dieses Urteil gegen Apple, da der iPhone-Hersteller seinen Kunden bisher lediglich die Installation von Apps aus dem hauseigenen App-Store erlaubte. Mit dem Jailbreak lassen sich nun ganz legal auch Apps anderer Anbieter installieren und sogar die Installation eines SIM-Unlocks ist ab sofort erlaubt. Während freie Softwareentwickler jubeln, sieht Apple die Entscheidung kritisch, da mit ihr, ganz abgesehen von den zu erwartenden Umsatzeinbußen auch ein Verlust an Zuverlässigkeit und Stabilität der Apple-Produkte einhergehen könnte. Doch für viele war dieses Urteil nur eine Frage der Zeit, denn wie Jennifer Stisa Granick von der EFF richtig sagt: Consumers should be allowed to use and modify the devices that they purchase the way they want. If you bought it, you own it!
Die neuesten Änderungen zum Digital Millennium Copyright Act (DMCA) findet ihr hier.
Antenn-Aid: Trostpflaster fürs iPhone 4
Etwas enttäuscht von der Apple-Pressekonferenz vergangenen Freitag beschlossen zwei New Yorker Designer sich dem Empfangsproblem des iPhone 4 persönlich anzunehmen. Szymon Weglarski und Jon Dorfman haben kurzerhand ein einfaches und noch dazu sehr dekoratives Mittelchen für den wunden Punkt des neuen iPhones gefunden: Antenn-Aid, ein winziges Klebepflaster, welches genau die richtige Größe hat, um auf die Stelle zu passen, die, wenn man sie mit der Hand verdeckt, für Empfangsverlust sorgt. Was eigentlich als Scherz gedacht war, entwickelte sich schnell zum Kassenschlager und mittlerweile gehen die Bestellungen für die Sechserpackung bunter Pflaster im Minutentakt ein! 100% erwiesen ist die empfangsverbessernde Wirkung von Antenn-Aid noch nicht, doch es scheint tatsächlich so, als ob die Abbruchrate sinkt. Für alle, die ihre iPhones nicht durch die häßlichen Plastik-Bumper verunstalten möchten, ist Antenn-Aid vielleicht eine nette Alternative…















