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Google Summer of Code 2010

Google Summer of Code 2010

Der Google Summer of Code ist ein von Goolge gesponsortes, globales Stipendiaten-Programm, welches Informatikstudenten und Open-Source-Software-Projekten zusammenbringen möchte. Google selbst lässt sich jeden der 1025 in diesem Jahr akzeptierten Studenten 5500 Dollar kosten. 5000 Dollar gehen direkt an den Studenten und weitere 500 Dollar an die betreuende Organisation. Insgesamt wird das Unternehmen 152 Projekte unterstützen, so z.B. Gnome, Debian, Mozilla, X.org, Wine, DragonFly BSD, Haiku und Gentoo. Die eigentliche Entwicklungsphase, in der die Studenten ihren Code produzieren, dauert vom 24. Mai bis 16. August 2010 - eine Woche später werden die Ergebnisse vorgestellt. Mehr Informationen und den genauen zeitlichen Ablauf des Programms findet ihr unter Google Summer of Code 2010.

Google Realtime Search

Google Realtime Search

Google hat die Realtime-Search überarbeitet. Die Echtzeit-Suche steht ab sofort unter einer eigenen URL in 40 Sprachen zur Verfügung und bietet einige neue Funktionen: Die Suche kann nach Standort gefiltert werden. Neben aktuellen Meldungen kann man außerdem an Hand einer Zeitleiste erkennen, was über ein bestimmtes Thema in der Vergangenheit gesagt wurde und wer sich über neue Ergebnisse informieren lassen will, kann das über Google Alerts tun. In der Realtime-Search erfasst werden Blogbeiträge, Tweets sowie Statusmeldungen von Facebook und Buzz unter der Voraussetzung, daß die Meldungen für Suchmaschine freigegeben sind.

Voice over IP mit Google Mail

Es hat lange gedauert aber nun bekommt Sykpe ernstzunehmende Konkurrenz, und zwar von Google. In den USA und Kanada können Google Mail-User ab sofort kostenlos über VoIP national telefonieren. Auch Festnetzgespräche in andere Länder (z.B. Deutschland, Frankreich oder Großbritannien) sind möglich: Google liegt mit einem Gesprächspreis von 0,02 Dollar pro Minute knapp unter den Preisen von Sykpe. Das neue Feature wird in den kommenden Tagen allen Gmail-User zur Verfügung gestellt. Wann das es nach Europa kommen wird, ist derzeit noch nicht bekannt…

Google erobert die Kinoleinwand!

Hollywood kann anscheindend nicht genug von Geschichten aus dem Silicon Valley bekommen. Nach Mark Zuckerberg (The Social Network) soll nun auch den beiden Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin ein filmisches Denkmal gesetzt werde. Die Produzenten Michael London und John Morris haben die Rechte an Ken Aulettas im Herbst 2009 erschienenem Buch „Googled: The End of the World As We Know it“ erworben, welches die Grundlage für das Drehbuch darstellen wird. Der Film erzählt die Geschichte der beiden Stanford-Studenten, deren Vision die ganze Welt verändert hat und geht der Frage nach, ob man tatsächlich dem ehrenwerten Prinzip „don‘t be evil“ treubleiben kann, wenn der Erfolg so unerwartet groß und das Unternehmen so einflußreich und mächtig wird wie Google es heute ist. Das Produzente-Team stellte aber von Anfang an klar, daß es den beiden Google-Gründern freundlich gesinnt ist und uns bleibt vorerst nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, daß der Film genauso interessant wird, wie die Firma, die Page und Brin ins Leben gerufen haben…

AngelPad: Ex-Googlers unterstützen Web-Tech-Start-Ups

AngelPad

Das Problem vieler Start-Ups liegt auf der Hand: Abgesehen von einer potentialträchtigen Idee sind gerade am Anfang Experten-Rat und finanzielle Unterstützung unerläßlich, um sich erfolgreich am Markt positionieren zu können. Viel Jungunternehmer verfügen aber weder über das eine noch das andere. An diesem Punkt wollen sieben Ex-Googler aus San Francisco ansetzen und jungen Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihr Projekt AngelPad versteht sich als eine Art Mentoren-Programm, welches Web-Tech-Start-Ups dabei helfen möchte, ihre Produkte zu optimieren, Investoren zu finden und wirtschaftlich erfolgreich zu werden. Aktuell ist noch nicht allzu viel über das Projekt bekannt, der Launch ist aber schon mal für Freitag den 10. September 2010 angekündigt. Und wenn man sich die Kurzbiografien von Thomas Korte, Deep Nishar, Keval Dasai, Gokul Rajaram, Vibuh Mittal, David Scacco, Richard Chen ansieht, hat man keinen Zweifel daran, daß junge Start-Ups vom Wissen und von der Erfahrung der sieben Jungs profitieren können. Wir behalten AngelPad im Auge und berichten mehr sobald es Neuigkeiten gibt!

Google Wave: Schluss, aus, Feierabend!

Google Wave

Google Wave wird eingestellt, das erklärte der Senior Vice President Operations von Google, Urs Hölzle gestern in einem Blogbeitrag mit dem Titel Update on Google Wave. Geplant sei zwar, Wave noch bis Ende des Jahres weiter zu betreiben, dann aber einzustellen und einzelne Technologien lediglich in anderen Produkten fortzuführen. Wave konnte vieles, doch wofür es sich wirklich sinnvoll nutzen ließ, blieb vielen ein Rätsel. Google zieht die Konsequenzen und erklärt das Experiment nun offiziell für beendet.

Microsoft Street Slide: Ernstzunehmende Konkurrenz für Google Street View!

Microsoft hat gestern auf der SIGGRAPH 2010 Konferenz in Los Angeles ein neues Street-Level-Navigations-Tool vorgestellt, welches Googles Street View im wahrsten Sinne des Wortes blaß aussehen läßt. Denn anders als Street View ermöglicht das Tool namens Street Slide dem User, ein ganzes Straßen-Panorama an Stelle kleiner Ausschnitt zu betrachten. Die einzelnen Bilder werden wie bei eine Zeitleiste aneinandergefügt und gewährleisten so eine viel bessere Orientierung, als man es von Street View gewohnt ist. Mit Worten ist Street Slide nicht wirklich gut zu beschreiben, deshalb schaut euch unbedingt das Video an!

Mit dem „Android SDK Emulator“ Android auf dem eigenen Rechner testen!

Android SDK Emulator

Googles open-source Betriebssystem Android ist gerade dabei, die mobile Welt im Sturm zu erobern. Da immer mehr neue Geräte auf den Markt kommen, die aber alle mit unterschiedlichen Versionen von Android laufen, müßten Entwickler ihre Apps theoretisch auf sämtlichen im Handel erhältlichen Geräten testen. Der Android SDK Emulator stellt ihnen nun eine Umgebung zur Verfügung, mit der es möglich ist javabasierter Applikationen für Android durch Emulation von mobilen Geräten auf dem eigenen Computer zu testen. Der Emulator ist Teil des Installationspakets von Android SDK, welches unter Windows, Mac und Linux ausgeführt werden kann. Wer es ganz genau wissen will, dem sei das umfassend bebilderte Tutorial von lifehacker empfohlen.

Google Fiber Network Cities to be announced soon!

Bereits Anfang des Jahres hat Google für die USA ein neues High Speed-Glasfaser-Netzwerk angekündigt, welches 100 x schnellere Verbindungs-geschwindigkeiten als typische US-Verbindungen garantieren soll. Wie groß das Interesse und wie zahlreich und vor allem kreativ die Bewerbungen waren, zeigt dieses Video. 600 US-Gemeinden haben sich bei Google für die Teilnahme an dem experimentellen Projekt beworben. Die Kleinstadt Topeka, Kansas änderte sogar ihren Namen in Google, Kansas, um dabei zu sein. Ob Google diesen Einsatz belohnen wird, wird sich zeigen, wenn Ende des Jahres die Google Fiber Network Cities bekannt gegeben werden.

Mit dem Google App Inventor eigene Apps für Android entwickeln...

Google App Inventor

Gestern hat Google den Google App Inventor gelauncht, mit dem nun auch der „Normalverbraucher“ in die Lage versetzt werden soll, Apps für das Android-Betriebssystem zu entwickeln. Durch einfaches Zusammenstellen verschiedener „Blöcke“ kann nun jeder in null komma nix seine eigene App zusammenbasteln. Noch befindet sich das Tool in einer geschlossenen Beta-Version und kann nur nach vorhergehende Anmeldung genutzt werden. Prinzipiell ist es eine schöne Idee, die das Potential von Open Source voll ausschöpft. Fraglich ist, ob bei diesem Konzept nicht die Qualität der Apps leidet, da diese eben nicht, wie bei Apples App-Store, in einem letzten Schritt geprüft und zugelassen werden. Langfristig kann Google aber eigentlich nur gewinnen: Das Projekt wurde ein Jahr lang an Schulen getestet und es ist davon auszugehen, daß einige der Kids, wenn sie in so jungen Jahren schon gelernt haben, Apps zu programmieren, später professionell in die Branche einsteigen und dann lieber für Android als für das iPhone entwickeln werden…

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