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„Location Check-in is so 2010“ - Mark Cuban über das Ende von Location Based Services

Location Based Services

Mark Cuban beschwört in seinem blog maverick das Ende der Location based Services. Nach dem Motto „Location Check-in is so 2010“ erklärt der Self-Made-Milliardär und Technik-Unternehmer, warum Foursquare, Gowalla & Co. in Sachen Location Check-in schon bald ausgedient haben könnten. Cuban investiert derzeit gleich in mehrere Projekte, welche mit Gesichtserkennungs-Software experimentieren. Diese kann an öffentlichen Orten, in Clubs oder in Geschäften installiert werden, und so automatisch erkennen, wer sich wo aufhält. Das Einchecken über eine zusätzliche App wird überflüssig. Damit die Software weiß, wen sie gerade vor der Nase bzw. vor der Kamera hat, braucht sie natürlich Zugang zu den Daten von einer immens großen Anzahl von Personen. Dieses Problem könnte, so Cuban, beispielsweise durch eine Kooperation mit Facebook gelöst werden, denn das Social Network Nr. 1 verfügt bereits jetzt über Datensätze von ca. 500 Millionen Usern weltweit, Tendenz steigend. Vorab müßten Facebook-User der Weitergabe ihrer Daten durch ein Opt-in-Verfahren zustimmen und gerade in diesem Punkt liegt vielleicht das Größte Manko von Facial Recognition Software, denn viele User gehen nach der nicht enden wollenden Debatte um die Datensicherheit sozialer Netzwerke heute schon deutlich bewußter und vorsichtiger mit ihren Informationen um.

Location Based Services - all Hype?

Location Based Services

Chris Treadway, Gründer und CEO des Werbe-Portals Lasso, hat für Mashable einen sehr interessanten Artikel über die Zukunft von Location Based Services geschrieben. Er erinnert an einige nicht zu vernachlässigende Aspekte im Zusammenhang mit LBS, wie z.B. die Tatsache, daß die relativ hohen Nutzerzahlen solcher Dienste letztendlich eben wirklich auf die lokale Ebene heruntergebrochen werden müssen. Ob diese Zahlen dann für die lokalen Marktteilnehmer wirklich noch relevant sind, ist nur eine von vielen Fragen. Leider stellt die LBS-Industrie aber derzeit noch zu wenig valide Daten zur Verfügung, um sie zu beantworten. Ohne Frage werden viele Unternehmen den Hype um die Location Based Services mitmachen. Die wahre Herausforderung wird aber, laut Treadway, in der wirklich gewinnbringenden Nutzung von LBS liegen. Es sei noch kein nennenswerter Erfolg für eine Marke, ein Projekt mit einem LBS-Provider zu starten. Eine anzuerkennende Leistung wäre es hingegen, durch diese Kooperation Umsatz und nicht nur PR zu generieren. Den kritischen und lesenswerten Artikel von Chris Treadway findet ihr bei Mashable.

Startschuss für Facebook's Location Based Service!

Facebook's Location Based Service

Nach diversen Spekulationen hat Facebook nun offiziell bestätigt, daß der hauseigene ortsbasierte Dienst tatsächlich schon im kommenden Monat an den Start gehen wird. Für viele war dieser Schritt nur eine Frage der Zeit, denn von den 400 Millionen Facebook-Usern loggen sich bereits ein Viertel mit ihrem Mobiltelefon ein. Der Facebook-eigene Location Based Service wird auch vorerst nur mobil nutzbar sein und zuerst auf touch.facebook.com und m.facebook.com zur Verfügung stehen. Genaueres ist derzeit aber noch nicht bekannt. Nach einem Treffen zwischen Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Foursquare-Mitbegründer Dennis Crowley kursiert nun außerdem das Gerücht, das die beiden Unternehmen zukünftig zusammenarbeiten wollen. Wir sind gespannt…

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