LOOM
Open Source Business: Software-Hersteller nutzen das Konzept eigennützig aus
Der Ursprung von Open Source liegt ja in der Idee, Software (d.h. den Quelltext) für den Menschen, die Community lesbar und zugänglich zu machen. Diese Software - im ursprünglichen Sinne - ist lizenzfrei im Internet erhältlich. Jeder Anwender soll diese frei verfügbare Software nutzen, mit innovativen Features weiter entwickeln und verbessern. Die veränderte Version wird dann wieder der Community zum “Weiterbasteln” zur Verfügung gestellt. Viele Köche verderben hier nicht den Brei, sondern liefern schlussendlich freie Erweiterungen und Endprodukte. Geniale Idee! Dass haben sich mittlerweile auch viele Software-Hersteller gedacht und schlagen aus dieser funktionierenden Geschäftspraktik Profit: sie nutzen den Open Source-Ansatz dahingehend aus, als dass sie den Kern eines Produktes unter einer freien Lizenz veröffentlichen, Erweiterungen aber nur kommerziellen Kunden liefern. Das ist aus Unternehmersicht marketingtechnisch sehr rentabel, aber ideell völlig daneben. LOOM ist entgeistert und verfolgt die sich zuspitzende Debatte rund um das Open Source / Open Core Business. Der Artikel “Open Source am Scheideweg” von Daniel Hinderink auf t3n beschäftigt sich detailliert mit der aktuellen Situation um diese Thematik.
Franz von Mendelssohn Medaille für „STOP FGM NOW!“
Die Berliner Werbeagentur Heymann Brandt de Gelmini wurde für die internationale Kampagne STOP FGM NOW! für die Waris Dirie Foundation mit der silbernen Franz von Mendelssohn Medaille geehrt. Nach dem überwältigenden Echo zum Auftakt der Kampagne im Februar 2010 wird der TV-Spot derzeit in 29 Ländern ausgestrahlt. Die Website www.stop-fgm-now.com verzeichnet bis zu 30.000 Besucher im Monat und im Social Web bei Facebook, YouTube und Vimeo wurde der Spot bislang rund 50.000 Mal aufgerufen. LOOM hat die Internetseite zur Kampagne realisiert und stand Heymann Brandt de Gelmini bei der Konzeption und Umsetzung der Social Media-Strategie mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns sehr über die von Berliner IHK und Handwerkskammer verliehen Auszeichnung für STOP FGM NOW! und natürlich noch mehr über den großen Erfolg der Kampagne, da sie zeigt, wieviel sich über das Internet und mittels Social Media bewegen läßt.
PAY WITH A TWEET: Virales Marketing mit neuem Gesicht!
Ein weiteres Social Payment System ist geboren: Pay with a tweet. Hier fließt kein Geld wie bei dem bereits bekannten Social Payment Konzept Flattr, hier fließen Tweets. Frei nach dem Motto “Eine Hand wäscht die andere” kannst du dir einerseits unentgeltlich wertvolle Inhalte besorgen; du bist lediglich dazu aufgerufen - bevor du downloadest - einen vom Urheber vorgefertigten Tweet in deinem Netzwerk zu verbreiten. Andererseits integrierst du dir auf einfache Weise einen ‘Pay with a tweet’-Button auf deiner Site und lässt dich mit Aufmerksamkeit belohnen. Wie im Begrüßungstext auf paywithatweet.com richtig festgehalten, ist es doch heutzutage viel wichtiger, dass die Leute über dich und dein Werk, deine Marke, dein Produkt sprechen und das auch weiterempfehlen. Für wen diese Art der Bezahlung bzw. Belohnung interessant sein könnte? Paywithatweet.com listet Zielgruppen wie DJ’s, Musiker, Journalisten, Autoren, Kreative, etc. Sind wir nicht alle gewillt wertvollen Content zu belohnen?!? LOOM empfiehlt: unbedingt genauer anschauen!
Flattr: Content bezahlen nach Belieben
Für alle, die ein Herz für Blogger haben und danke sagen möchten, die die Arbeit der Contentproducer zu schätzen wissen, die bereit sind für gute Inhalte zu zahlen und natürlich für alle die, die für ihre Mühe bezahlt werden wollen. Für alle die ist Flattr die richtige Adresse (aktuell noch in der Beta-Phase). Bei Flattr tummeln sich freie Kreative und Schaffende und bieten ihren Content vor dem Hintergrund an, dass dafür bezahlt, ja vielmehr gespendet werden kann. Das Ganze funktioniert so: wer sich bei Flattr anmeldet, verpflichtet sich dazu, monatlich einen fixen Betrag für Spenden auszugeben. Ein Flattr-Konto verschafft dem Anwender permanent einen Überblick, wie viel Geld noch auf seinem Konto ist. Einzuzahlen sind mindestens 2 Euro. Findet man nun eine Website, einen Artikel, etc. interessant und wertvoll, klickt man den Flattr-Button (vorausgesetzt es befindet sich auch einer auf der Site) und bedenkt das Vorgefundene mit einer kleinen Spende. Nicht nur der Content-Konsument, auch der Content-Ersteller muss ein Spendenkonto anlegen. So soll ein steter Geldfluss gesichert werden. Klingt Erfolg versprechend? LOOM meint ja. Der Mitgründer des Micropayment-Dienstes Flattr, Peter Sunde (bekannt von The Pirate Bay), sowieso.
Semantic Web: die nächste Generation des WWW
Um der Daten- und Informationsflut im Internet Herr zu werden und zügig relevante Daten und Informationen zu finden, zu filtern und verarbeiten zu können, soll das semantische Web (auch Web 3.0 genannt) das bestehende WWW erweitern. Wozu das Web 2.0 nicht in der Lage ist, und zwar gezielte Informationsketten aus verschiedenen Datenquellen und Websites zu extrahieren, ergänzt das Web 3.0 seinen Vorgänger und interpretiert die Bedeutung von Sätzen, um daraus für den Nutzer die jeweils brauchbaren Informationen zu ziehen. Mit anderen Worten: das semantische Web macht Informationen auch für Maschinen (wie Robots und Crawler) lesbar, die uns Menschen lästige Arbeit abnehmen.
Details zum semantischen Internet liefert der Video-Beitrag von Kate Ray. Katy hat an der NYU Journalismus und Psychologie studiert und arbeitet derzeit bei kommons.com.
Werbeblocker sind des Journalisten Tod
Hast du einen Werbeblocker aktiviert, der dir lästige Anzeigen vom Hals hält? Dann bist du eventuell dafür verantwortlich, dass demnächst für Inhalte im Web bezahlt werden muss. Das ist der Grundtenor der sich festsetzt, wenn man die Ergebnisse des jährlich erscheinenden Berichts The State of News Media studiert.
Aktiv gegen Elena!
Mit aller Macht versuchen Datenschutzaktivisten weiterhin gegen den elektronischen Entgeltnachweis, ELENA bzw. das ELENA-Verfahren, vorzugehen. Der für den Staat hoch interessante Sozialdaten-Speicher sammelt äußerst sensible Informationen etlicher Angestellter. Was ursprünglich die Bürokratie entlasten sollte, wirkt nun wie ein weiterer Schritt in Richtung Datenfischen, Observation und Überwachung - ein Vorgeschmack auf die gläserne Gesellschaft?
Relaunch: Telemaz Commercials
LOOM freut sich, den Relaunch der Telemaz-Website bekannt geben zu dürfen. Telemaz Commercials ist eine deutsche Werbefilmproduktion mit Standorten in Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Das Unternehmen ist seit mehr als 20 Jahren in der Werbefilmbranche tätig und arbeitet mit einem festen Stamm internationaler Regisseure. Die in CMS angelegte Seite zeichnet sich durch außergewöhnliches Design und hervorragende Usability aus. Aber überzeugt euch einfach selbst: TELEMAZ COMMERCIALS
MySpace auf der Überholspur?
Endlich: Wertewandel im Marketing!
Die Münchner webguerillas sprechen aus (Interview mit Agentur-Inhaber David Eicher auf Internetworld), was schon länge fällig war: die Mediaplanung wie sie bisher existierte, ist überholt. Parameter wie Tausend-Kontakt-Preis und Zielgruppe müssen abgelöst werden von Tausend-Gesprächs-Preis und Fangemeinde. Die Web 2.0-Ära fordert neue Messgrößen in der Mediaplanung und diese kommunizieren die webguerillas in ihrem so genannten Media-Manifest.















