Open Source

t3n: Top 100 Open Source-Software Charts für den März 2011

Open Source-Charts

Welches sind die wichtigsten, erfolgreichsten und beliebtesten Open Source-Anwendungen in Deutschland? Dieser Frage ist t3n mit dem Top 100 Open Source-Software Charts auch in diesem Monat wieder nachgegangen - erhoben mit einer Ranking-Methode, die auf einem speziell dafür entwickelten Algorithmus basiert. Firefox liegt wie bereits im Vormonat unangefochten an der Spitze der Charts, dicht gefolgt von MySQL. Auch auf Rang 3 steht noch immer Ubuntu. Interessant ist das Ranking insbesondere in Bezug auf die drei beliebtesten Open Source-Content Management Systeme WordPress, Drupal und TYPO3. WordPress liegt auf Platz 4, Drupal auf Platz 13 und TYPO3 auf Platz 18.

Open Source Business: Software-Hersteller nutzen das Konzept eigennützig aus

Der Ursprung von Open Source liegt ja in der Idee, Software (d.h. den Quelltext) für den Menschen, die Community lesbar und zugänglich zu machen. Diese Software - im ursprünglichen Sinne - ist lizenzfrei im Internet erhältlich. Jeder Anwender soll diese frei verfügbare Software nutzen, mit innovativen Features weiter entwickeln und verbessern. Die veränderte Version wird dann wieder der Community zum “Weiterbasteln” zur Verfügung gestellt. Viele Köche verderben hier nicht den Brei, sondern liefern schlussendlich freie Erweiterungen und Endprodukte. Geniale Idee! Dass haben sich mittlerweile auch viele Software-Hersteller gedacht und schlagen aus dieser funktionierenden Geschäftspraktik Profit: sie nutzen den Open Source-Ansatz dahingehend aus, als dass sie den Kern eines Produktes unter einer freien Lizenz veröffentlichen, Erweiterungen aber nur kommerziellen Kunden liefern. Das ist aus Unternehmersicht marketingtechnisch sehr rentabel, aber ideell völlig daneben. LOOM ist entgeistert und verfolgt die sich zuspitzende Debatte rund um das Open Source / Open Core Business. Der Artikel “Open Source am Scheideweg” von Daniel Hinderink auf t3n beschäftigt sich detailliert mit der aktuellen Situation um diese Thematik.

DIASPORA: Ernstzunehmende Konkurrenz für Facebook!

In den letzten Wochen und Monaten häuften sich die Facebook-kritischen Artikel und Kommentare, wo immer man nur hinsah. Und während Facebook das Vertrauen seiner User langsam aber sicher verliert ist die Konkurrenz nur einen Mausklick entfernt. diaspora nennt sich das von vier New Yorker IT-Studenten entwickelte, vielversprechende Projekt, welches einen ganz anderen Ansatz verfolgt, als der gerade in puncto Datenschutz so unzulängliche Vorgänger. Der Code von diaspora soll offen sein, damit Entwickler kontinuierlich daran arbeiten und diesen optimieren können. Die Daten der Mitglieder sollen nicht auf Servern gespeichert werden, sondern auf dem eigenen Rechner liegen und nur verschlüsselt übertragen werden. Um sich nun drei Monate intensiv mit der finalen Entwicklung des Projekts befassen zu können, hat das diaspora-Team über Kickstarter um Spenden gebeten. Bereits nach zwölf Tagen war ihr gestecktes Ziel von 10.000 Dollar erreicht. Ein tolles Projekt, welches schon im September diesen Jahres an den Start gehen will. Wir von LOOM drücken die Daumen und werden die weitere Entwicklung mit Spannung verfolgen.

Firefox weiter auf dem Vormarsch

Nach mehr als 10 Jahren, in denen der Internet Explorer der führende Browser auf dem Markt war, hat es der Firefox von Mozilla geschafft, ihn hinter sich zu lassen.

White House goes Open Source

Das Weiße Haus hat am Samstag seine Webpräsenz WhiteHouse.gov auf das Open Source Content Management System Drupal umgestellt.

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