Social Network

JUMO - Connecting people who want to change the world!

Chris Hughes, Mitbegründer von Facebook und Organisator von My.BarackObama.com stellte auf dem Social Good Summit 2010 sein neuestes, wirklich vielversprechendes Projekt JUMO vor. JUMO heißt in der Sprach der in Afrika lebenden Yoruba so viel wie „an einem Strang ziehen“ und genau das ist das Ziel der Plattform: Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser zu machen. JUMO soll es Menschen, die sich sozial engagieren wollen erleichtern, die passende Organisation zu finden, mit dieser in Kontakt zu treten und sie im Idealfall dann auch aktiv zu unterstützen. Jeder kann so die Organisation oder das Projekte finden, welches ihm persönlich wichtig und sinnvoll erscheinen. Noch besteht die Plattform nur aus wenigen Seiten doch schon im Herbst soll die Beta-Version and den Start gehen und bis dahin könnt ihr JUMO unterstützen, indem ihr der JUMO-Fanpage auf Facebook beitretet.

Facebook testet neues „Subscribe to“-Feature!

Facebook „Subscribe to“-Feature

Laut AllFacebook testet das Social Network No. 1 gerade ein neues „Subscribe to“-Feature, welches es Facebook-Usern ermöglichen soll, Inhalte von bestimmten Usern nach dem Twitter-Prinzip zu abonnieren. In der Praxis bedeutet das, daß man eine Benachrichtigung erhält, sobald das Objekt der Begierde seinen Status verändert, ein Foto postet oder einen Kommentar abgibt, weshalb Mashable das neue Feature treffenderweise bereits als „Stalker Button“ bezeichnete. Und welchen Mehrwert dieser Facebook-Usern bietet soll, welche ja sowieso sämtliche Aktionen ihrer Freunde auf der eigenen Wall verfolgen können, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise ist das „Subscribe to“-Feature eher für Facebook-Pages relevant, die auf diese Weise sicher gehen können, daß ihre Marketing-Botschaften auch bei der Zielgruppe ankommen. Das „Subscribe to“-Feature wird derzeit mit einer kleinen Gruppe von Facebook-Usern getestet und, wie wir Facebook kennen, sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen…

Wie „sozial“ ist Apples Ping wirklich...?

Ping

Mit Update Nr. 10 hat Apple iTunes nun um eine soziale Komponente erweitert: das integrierte Social Network Ping ermöglicht es iTunes-Usern sich gegenseitig zu folgen und einander Musiktitel zu empfehlen. Der Empfänger kann in die Musikvorschläge seiner Freunde reinhören und diese dann direkt im iTunes Store kaufen. Neben den herkömmlichen Verfahren zur Generierung von Produktempfehlungen (Protokollieren von Hörgewohnheiten, Abgleichen von Geschmäckern und Vorlieben der User) sollen diese nun auch aus dem eigenen Freundeskreis kommen und somit noch präziser werden. Dies scheint aber auch schon der einzige soziale Aspekt an der Sache zu sein, denn Ping erlaubt seinen Usern außer Produktempfehlungen fast gar nichts. User können keine Nachrichten an Freunde versenden, sondern einzig und allein Produkte empfehlen. Einkäufe können zwar innerhalb des Freundeskreises kommentiert werden, es ist aber nicht möglich, Links zu setzen und so zum Beispiel auf ein tolles Video bei YouTube zu verweisen. Und wer sich bei Ping anmeldet, erhält zu aller erst die folgende Mitteilung: Wenn Sie nicht wollen, daß Informationen über Sie von anderen eingesehen werden können, sollten Sie Ping nicht aktivieren. Unser Fazit: Mit Social Media hat das nichts zu tun! Ping ist kein soziales Netzwerk für iTunes-User sondern vielmehr ein Marktforschungs-Tool für Apple.

Pre-Alpha-Demo von Diaspora

Mit dieser Pre-Alpha-Demo zeigt Diaspora all seinen Unterstützern, welchen Fortschritt das Open-Source-Projekt zu verzeichnen hat. Nachdem es den vier New Yorker IT-Studenten gelungen war, Spenden im sechstelligen Bereich zu akquirieren, konnte das Diaspora-Team Anfang Juni nach San Francisco umziehen und in die heiße Phase der Entwicklung starten. Die Demo zeigt ein Basissystem, mit welchem es bereits möglich ist, Statusmeldungen in Echtzeit und ohne Page Refresher und XMPP Server zu veröffentlichen. Insgesamt ziehen die Jungs ein positives Fazit für den ersten Monat. Für Juli steht nun die Konformität zu gängigen Webstandards, die Verschlüsselung und das User-Interface auf dem Programm. Wie das Video zeigt, nimmt die Sache allmählich Kontur an!

Google Me - Endlich Konkurrenz für Facebook?

Google Me

Die Gerüchte darüber, daß Google tatsächlich an einem eigenen sozialen Netzwerk namens Google Me arbeitet, verdichten sich. Anfang der Woche haben wir über den Ausbau der Facebook-Suche berichtet - eigentlich nicht überraschend, daß Google da nicht tatenlos zusieht, wie Facebook ins eigene Territorium eindringt. Im Gegenteil, alles sieht danach aus, als ob Google auf Hochtouren an einem Gegenangriff arbeitet. Daß dies für den Suchmaschinen-Giganten kein Spaziergang werden wird ist klar: Facebook hat bereits jetzt fast doppelt so viele Seitenaufrufe pro Monat wie Google und die Verweildauer der User auf Facebook ist schon mehr als doppelt so hoch. Doch durch die vielen Negativ-Schlagzeilen und Eskapaden, die sich Facebook in den vergangenen Monaten geleistet hat, besteht für Google Me vielleicht tatsächlich Aussicht auf Erfolg. Und Facebook würde etwas Konkurrenz sicher ganz gut tun…!

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