Flattr
WikiLeaks nutzt Flattr als neues Finanzierungskonzept
Um WikiLeaks ist es derzeit finanziell eher schlecht bestellt. Die Spenden, über die sich das Portal bisweilen finanziert hat, reichen nicht aus. Außerdem sollen sie nicht länger einzige Erlösquelle sein, die hilft, den Fortbestand der Plattform zu garantieren. Aktuellen Blogbeiträgen zufolge wird vermutet, dass sich WikiLeaks einen gleich gesinnten Geschäftspartner ins Boot geholt hat: Flattr. Es gibt diverse Parallelen zwischen dem Whistleblower-Portal WikiLeaks und dem Micropayment-Dienst Flattr, die für ein produktives Zusammenspiel sprechen könnten. Was für WikiLeaks ein fortschrittlicher Ansatz ist, sich unabhängiger zu finanzieren, ist für Flattr eine sensationelle Möglichkeit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und auch nach dem Hype dazu beitragen zu können, dass wertvoller Content angemessene Anerkennung findet. Martin Weigert hat sich auf netzwertig.com detailliert damit auseinandergesetzt und stellt einen Link zur Verfügung, der zu einem aktuellem Interview mit Peter Sunde (Mitgründer von Flattr) führt.
PAY WITH A TWEET: Virales Marketing mit neuem Gesicht!
Ein weiteres Social Payment System ist geboren: Pay with a tweet. Hier fließt kein Geld wie bei dem bereits bekannten Social Payment Konzept Flattr, hier fließen Tweets. Frei nach dem Motto “Eine Hand wäscht die andere” kannst du dir einerseits unentgeltlich wertvolle Inhalte besorgen; du bist lediglich dazu aufgerufen - bevor du downloadest - einen vom Urheber vorgefertigten Tweet in deinem Netzwerk zu verbreiten. Andererseits integrierst du dir auf einfache Weise einen ‘Pay with a tweet’-Button auf deiner Site und lässt dich mit Aufmerksamkeit belohnen. Wie im Begrüßungstext auf paywithatweet.com richtig festgehalten, ist es doch heutzutage viel wichtiger, dass die Leute über dich und dein Werk, deine Marke, dein Produkt sprechen und das auch weiterempfehlen. Für wen diese Art der Bezahlung bzw. Belohnung interessant sein könnte? Paywithatweet.com listet Zielgruppen wie DJ’s, Musiker, Journalisten, Autoren, Kreative, etc. Sind wir nicht alle gewillt wertvollen Content zu belohnen?!? LOOM empfiehlt: unbedingt genauer anschauen!
Flattr: Content bezahlen nach Belieben
Für alle, die ein Herz für Blogger haben und danke sagen möchten, die die Arbeit der Contentproducer zu schätzen wissen, die bereit sind für gute Inhalte zu zahlen und natürlich für alle die, die für ihre Mühe bezahlt werden wollen. Für alle die ist Flattr die richtige Adresse (aktuell noch in der Beta-Phase). Bei Flattr tummeln sich freie Kreative und Schaffende und bieten ihren Content vor dem Hintergrund an, dass dafür bezahlt, ja vielmehr gespendet werden kann. Das Ganze funktioniert so: wer sich bei Flattr anmeldet, verpflichtet sich dazu, monatlich einen fixen Betrag für Spenden auszugeben. Ein Flattr-Konto verschafft dem Anwender permanent einen Überblick, wie viel Geld noch auf seinem Konto ist. Einzuzahlen sind mindestens 2 Euro. Findet man nun eine Website, einen Artikel, etc. interessant und wertvoll, klickt man den Flattr-Button (vorausgesetzt es befindet sich auch einer auf der Site) und bedenkt das Vorgefundene mit einer kleinen Spende. Nicht nur der Content-Konsument, auch der Content-Ersteller muss ein Spendenkonto anlegen. So soll ein steter Geldfluss gesichert werden. Klingt Erfolg versprechend? LOOM meint ja. Der Mitgründer des Micropayment-Dienstes Flattr, Peter Sunde (bekannt von The Pirate Bay), sowieso.









