Internet der Dinge: Zukunftsvision nimmt Gestalt an

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufene Programm NextGenerationMedia soll die gemeinsame Forschung vorantreiben, neue Technologien und Prozesse zu entwickeln, die mit internationalen Standards mithalten können. Ziel ist die Vision einer vernetzten Arbeits- und Lebenswelt, mit anderen Worten, ein Internet der Dinge zu schaffen. Dabei handelt es sich um die elektronische Vernetzung von Alltagsgegenständen, die miteinander kommunizieren können. Das Internet heute dient dem Datenaustausch zwischen verschiedenen Computernetzwerken und hat keine Verknüpfung mit der physikalischen Welt. Diese Verbindung wird nun mithilfe von RFID-Tags hergestellt. Die kommunikationsfähigen Computerprozessoren werden in (Alltags-) Gegenstände eingebaut und sorgen dafür, dass die Dinge Daten untereinander austauschen können. Das Internet der Dinge soll insbesondere in den Innovationsfeldern Konsumelektronik, Logistiknetze, Produktionsanlagen und Gesundheitsversorgung Verwendung finden. In Produktion, Fertigung, Logistik und Dienstelsitung geht es um neue Möglichkeiten, Effizienz und Qualität weiter zu steigern. Für Konsumenten geht es um eine neue Generation von Produkten und Diensten, die zu mehr Komfort und einem höheren Lebensstandard beitragen. An einem Beispiel sieht das ungefähr so aus: eine Waschmaschine mit RFID-Tag beobachtet den Strompreis und wäscht erst, wenn es preisgünstig ist. Hat die Kleidung einen Tag, prüft die Maschine auch, ob das gewählte Reinigungsprogramm richtig für den Inhalt ist.

Im Video erklärt Tim O’Reilly mit weiteren anschaulichen Beispielen und in seinen Worten dieses komplexe Thema. Tim O’Reilly ist Softwareentwickler und Autor, der in einem Atemzug mit dem Web 2.0 genannt werden kann.

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