Vollkommene Geometrie
Das Berliner Architektur Büro Plajer & Franz verwandelt, in seinem aktuellsten Projekt “geometry”, zwei- und dreidimensionale euklidische Elementargeometrie, wie es uns Wikipedia mathematisch korrekt erklärt, in schlichte Schönheit.
Der Concept Store „geometry“ in der Gipsstraße 23 ist ein gutes Beispiel dafür, dass der „shabby-chic“ womöglich bald sein Ende findet. Gut so. Denn wollen wir nicht alle wieder ein wenig mehr Ordnung und Geradlinigkeit in unserem alltäglichen Leben aufweisen? Vor allem rund um die Hackeschen Märkte ist der Trend hin zu geordneten Strukturen klar zu erkennen. Eine geschmackvollere Umsetzung von Geometrie ist wohl kaum möglich. Selbst die im Store erhältlichen Kollektionen und Accessoires passen perfekt ins Gesamtbild und scheinen somit Teil der Architektur zu sein.
Meine favourites sind auf jeden Fall die Mikadostab Lampen.
Also liebes Berliner Männervolk, nichts wie hin! Britt Pop Haarschnitt und Gammellook gehören der Vergangenheit an. Und vielleicht gibt’s dort, für den Ein oder Anderen auch ein wenig Inspiration für die heimischen 4 Wände
samtbild und scheinen somit Teil der Architektur zu sein.
Meine favourites sind auf jeden Fall die Mikadostab Lampen.
Also liebes Berliner Männervolk, nichts wie hin! Britt Pop Haarschnitt und Gammellook gehören der Vergangenheit an. Und vielleicht gibt’s dort, für den Ein oder Anderen auch ein wenig Inspiration für die heimischen 4 Wände.
Pressemitteilung von plajer & franz studio
„visit your professor at home“
der name geometry nimmt bezug auf das mathematikstudium des bauherren und war die einzige vorgabe an plajer & franz studio.
das projekt ist ein concept store mit kollektionen von gaspard yurkievich, irie wash, Y3 und won hundred accessories von John Galliano in kombination mit home
accessories von den designern gijs bakker and arik levy.
nachdem die masse der typischen „shabby-chic“-läden mit unverputzten wänden und kronleuchterdecken – insbesondere in berlin¬ – langsam müde macht, hat plajer & franz studio ein vollkommen neues ambiente geschaffen: frei nach dem motto „how weird can you get“, impliziert geometry es sei das wohnzimmer eines verrückten aber geschmackvollen menschen. es überrascht in einer weise, wie der erste besuch bei deinem professor zuhause – eben dem mathematik professor.
der professor ist nicht nur obskur, sondern hat auch ein gepflegtes auge für proportionen und stimmungen. er sammelt alle möglichen und unmöglichen dinge die mit analysieren, erkunden und zählen zu tun haben. so. z.b. fotos von skeletten und lampen, die wie mikadostäbe aussehen. alles hat zu tun mit der symmetrie (skelette) und der asymmetrie (verschnittene reflektionen in schräg zueinander stehenden bronzespiegeln). trotzdem ist alles sehr geschmackvoll mit schlammfarbener wandoberfläche, dunklem parkett und ausgebürsteten, weiß geölten eichenmöbeln ausgestattet.
trotz dieser eigenständigen atmosphäre, kombiniert mit wohnlichen elementen wie wartezonen mit area rugs und sputnik-leuchten, spielt das design nicht mit dem unmöglichen. alle aspekte der retail-architektur und der damit verbundenen warenpräsentation sind aufs genaueste geplant und umgesetzt.
mit geometry will plajer & franz studio den kunden überraschen. er soll sich erinnern an etwas neues, positives und ungesehenes – es ist ein neuer geschmack, dem er vertrauen schenken kann.









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