t3n: Google-Sperre und Bezahlschranke
Sicher, immer wieder hatte man in den vergangenen Monaten über das Dilemma der Refinanzierung von Online-Medien-Angeboten diskutiert, ohne zu wirklich überzeugenden Lösungen zu kommen. Aber daß t3n sich für einen derart radikalen Weg entscheiden würde, überraschte dennoch. Nach dem Motto „Qualität hat ihren Preis, auch im Netz“ sollte die Website in Zukunft nur noch zahlenden Besuchern im Abo zur Verfügung stehen. Dieses Bezahl-Modell sollte nun eine 6-monatige Testphase durchlaufen und würde, falls es sich nicht bewähren sollte, die Einstellung der t3n-Website zur Folge haben. Als sich einen Tag später herausstellte, daß es sich bei der Meldung um einen Aprilscherz handelte, ließ uns das erst einmal aufatmen. Dennoch müssen sich wohl alle im Netz Publizierenden früher oder später ernsthaft mit dem Thema Refinanzierung auseinandersetzen. Eine Patentlösung scheint es nicht zu geben. Der Artikel von Jan Tißler erklärt die Strategie, für die sich t3n entschieden hat.








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