WikiLeaks nutzt Flattr als neues Finanzierungskonzept

Um WikiLeaks ist es derzeit finanziell eher schlecht bestellt. Die Spenden, über die sich das Portal bisweilen finanziert hat, reichen nicht aus. Außerdem sollen sie nicht länger einzige Erlösquelle sein, die hilft, den Fortbestand der Plattform zu garantieren. Aktuellen Blogbeiträgen zufolge wird vermutet, dass sich WikiLeaks einen gleich gesinnten Geschäftspartner ins Boot geholt hat: Flattr. Es gibt diverse Parallelen zwischen dem Whistleblower-Portal WikiLeaks und dem Micropayment-Dienst Flattr, die für ein produktives Zusammenspiel sprechen könnten. Was für WikiLeaks ein fortschrittlicher Ansatz ist, sich unabhängiger zu finanzieren, ist für Flattr eine sensationelle Möglichkeit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und auch nach dem Hype dazu beitragen zu können, dass wertvoller Content angemessene Anerkennung findet. Martin Weigert hat sich auf netzwertig.com detailliert damit auseinandergesetzt und stellt einen Link zur Verfügung, der zu einem aktuellem Interview mit Peter Sunde (Mitgründer von Flattr) führt.

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