Flattr: Content bezahlen nach Belieben

Für alle, die ein Herz für Blogger haben und danke sagen möchten, die die Arbeit der Contentproducer zu schätzen wissen, die bereit sind für gute Inhalte zu zahlen und natürlich für alle die, die für ihre Mühe bezahlt werden wollen. Für alle die ist Flattr die richtige Adresse (aktuell noch in der Beta-Phase). Bei Flattr tummeln sich freie Kreative und Schaffende und bieten ihren Content vor dem Hintergrund an, dass dafür bezahlt, ja vielmehr gespendet werden kann. Das Ganze funktioniert so: wer sich bei Flattr anmeldet, verpflichtet sich dazu, monatlich einen fixen Betrag für Spenden auszugeben. Ein Flattr-Konto verschafft dem Anwender permanent einen Überblick, wie viel Geld noch auf seinem Konto ist. Einzuzahlen sind mindestens 2 Euro. Findet man nun eine Website, einen Artikel, etc. interessant und wertvoll, klickt man den Flattr-Button (vorausgesetzt es befindet sich auch einer auf der Site) und bedenkt das Vorgefundene mit einer kleinen Spende. Nicht nur der Content-Konsument, auch der Content-Ersteller muss ein Spendenkonto anlegen. So soll ein steter Geldfluss gesichert werden. Klingt Erfolg versprechend? LOOM meint ja. Der Mitgründer des Micropayment-Dienstes Flattr, Peter Sunde (bekannt von The Pirate Bay), sowieso.

Kommentare

Bericht

hier Pritloves (äußerst euphorischer) Bericht.

Habs ausprobiert

Ich hab das ganze mal angetestet.

Für den einzelnen ist es am Ende des Monats sehr leicht nach zu vollziehen wie viel Geld er wem gespendet hat. Nur wie sieht es auf der anderen Seite aus? So hoch die Zahl hinter dem Flattr-Button aus sein mag, sie sagt noch nichts über den insgesamt gespendeten Betrag aus. Der hängt ja davon ab, wie viel eingezahlt wurde und wie häufig dann geflattrt wurde.

Diesen Monat hatte Chaosradio Express insgesamt die meisten Flattrs. Zumindest im deutschsprachigen Raum.

Praktischerweise kündigte Tim Pritlove in seinem Podcast(der wiederum auf Platz 2 ist) an zu dokumentieren wie viel er dadurch eingenommen hat.

Ich bin gespannt.

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